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11.08.2008freenet-Chef Spoerr - 'Jetzt muss Ruhe einkehren'
64 Prozent allerdings sind nicht gerade viel, denn die starke Fraktion um die United-Internet AG und der Drillisch AG, hatten mit rund 25 Prozent hatte dafür votiert, den Kurs des Unternehmens noch einmal zu überdenken. Hauptkritikpunkt der United-Internet / Drillisch - Fraktion war der Zukauf der debitel-Gruppe im Mai dieses Jahres für rund 1,6 Milliarden Euro. Der Zukauf sei für die Aktionäre überhaupt nicht transparent gemacht worden, freenet hätte sich unnötig finanziell schwer belastet und hierdurch seien erhebliche Gewinneinbußen zu befürchten, hieß es bei den Kritikern. Mithilfe des neuen Großaktionärs Permira und dem relativ kleinen Aktionär 'Hermes', hatte Spoerr sich am Freitag gerade noch retten können; die Anträge der Opposition, dem freenet-Vorstand das Vertrauen zu entsagen und Teile des freenet-Vorstandes auszutauschen wurden abgelehnt. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
Nun hofft Eckhard Spoerr, endlich Ruhe in sein Unternehmen bringen zu können, um somit die Integration der debitel-Gruppe voranzutreiben und um sich von der Festnetzsparte zu lösen. Spoerr werde in den kommenden Tagen das Gespräch mit Ralph Dommermuth (Chef und Gründer der United-Internet AG) suchen, meinte er gegenüber der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Ziel sei es jetzt, die Streitigkeiten beizulegen und das Unternehmen nach vorne zu bringen. Quelle: Heise Online
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