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16.08.2008Telekom will weite Teile Deutschlands mit Glasfaser modernisieren
Laut einem vertraulichen Papier, dass der für die Festnetzsparte T-Home verantwortliche Chef, 'Timotheus Höttges den Wettbewerbern vorgelegt hat, sollen die Leitungen der Telekom zukünftig nur noch in 900, hochmodernen, zentralen Hauptverteilern, zusammenlaufen, die sämtliche Verbindungen zwischen den Kunden der Telekom und der Konkurrenz schalten. Die Deutsche Telekom verspricht sich durch diese Umbaumaßnahme, Kosteneinsparungen in Milliardenhöhe. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
Die Konkurrenten der Telekom sehen sich durch dieses Vorhaben mit erheblichen Problemen konfrontiert. Konkurrenten wie beispielsweise Arcor, die Telefonica oder auch QSC, nutzen für die 'letzte Meile', die Leitungen der Telekom und sind mit über 4.000 Hauptverteilern an das Netz der Telekom verknüpft. Wenn ein Großteil dieser Stationen wegfällt, werden sich die Investitionen der Konkurrenten nicht mehr lohnen. Ein weiteres Problem: Die Telekom möchte einen Teil der bisherigen Technik in die, bundesweit rund 325.000 Verteilerkästen verlagern, die sich an den Straßenrändern befinden. Diese Kästen sind aber zu klein, um die Technik der Konkurrenz mit aufzunehmen. Außerdem will die Telekom das traditionelle Telefonnetz nicht mehr lange betreiben. Es heißt, sobald die Anzahl der Analog- und ISDN-Anschlusskunden unter sieben Millionen sinkt, werden die Netze abgeschaltet und die Altkunden auf neue Techniken zwangsmigriert. Die Telekom versucht, die vorgelegten Pläne, zunächst als "Diskussionspapier" zu verkaufen, doch die Wettbewerber sind schon jetzt beunruhigt und alarmiert, so die WirtschaftsWoche. Alle betroffenen Unternehmen sehen sich durch die Pläne der Telekom klar im Nachteil und fordern entweder eine längere Übergangszeit, oder wenigstens Ausgleichszahlungen.
Rubrik: Provider News
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