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22.08.2008freenet drohen möglicherweise Klagen durch mobilcom-Aktionäre?
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Während die Mobilfunksparte in der Folgezeit sich weiterhin positiv entwickelte, blieben die Geschäftsergebnisse aus den freenet-Bereichen (Internet-Zugängen und Webhosting) weit hinter den Erwartungen zurück. Bereits im Jahre 2006 ging der erwartete EBITDA-Wert (Gewinn vor Abzug der Steuern, Zinsen und Abschreibungen) um ein Drittel zurück; 2007 betrug der EBITDA-Wert weniger als ein Zehntel und für das Jahr 2008 wird ein ähnlich schlechter Wert prognostiziert. Statt der erwarteten 243 Millionen Euro aus der freenet-Sparte, dümpelt dieser Wert gerade einmal bei rund 11 Millionen Euro, so die Analysten. Diese Entwicklung liegt weit hinter den Erwartungen der mobilcom-Aktionäre zurück und aus heutiger Sicht sehen sich die mobilcom-Aktionäre benachteiligt, so das Handelsblatt. Um für eine mögliche Klage Erfolg zu haben, müssten die mobilcom-Aktionäre dem freenet-Vorstand allerdings eine "... grundsätzlich, vorsätzlich, falsche Planung ..." nachweisen, zitiert das Blatt den Rechtsanwalt Oliver Sieg. Ein solcher Nachweis sei allerdings nur schwer zu erbringen. Die freenet AG sieht kein Grund für derartige Spekulationen. Das Handelsblatt zitiert eine Unternehmenssprecherin mit den Worten: "Die Bewertung wurde damals unter größter Sorgfalt erstellt ... und gutachterlich bestätigt".
Lesen Sie hierzu: Rubrik: Provider News
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