DSL - 'congstar' verhandelt mit OSC, Arcor und Telefonica?dsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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26.08.2008DSL - 'congstar' verhandelt mit OSC, Arcor und Telefonica? Die congstar-Mutter "Deutsche Telekom" verliert immer mehr Festnetzkunden, gab auch Congstar-Chef 'Alexander Lautz kürzlich unumwunden zu. Diese Tatsache sei eine sachliche Feststellung und congstar möchte sich als unabhängiges Unternehmen am "Wegesrand" der Abwanderungswilligen stellen, um sich vom Tross der 'Wanderer' ein ordentliches Stück des 'Kuchens' abzuschneiden. Um den Kunden aber für das Congstar-Produkt zu begeistern sei es wichtig, Angebote zu wettbewerbsfähigen Preisen offerieren zu können, meinte jetzt Alexander Lautz auch gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD) und deshalb werde man auch bei anderen Netzbetreibern Vorleistungsprodukte einkaufen. Derzeit verhandelt das Unternehmen mit dem Festnetzbetreiber "QSC". Andere Konkurrenten wie die Telefonica O2 oder Vodafone-Arcor sollen folgen. Laut FTD gibt sich die Deutsche Telekom zu dieser Strategie gelassen. "Congstar agiert eigenständig am Markt", hieß es kurz und knapp von der Konzernmutter.
Die von congstar angebotenen DSL-komplett-Pakete sind zwar als Tarif-Varianten nicht neu, dennoch durchaus interessant für den Endkunden. Der Kunde hat nämlich auch hier die Möglichkeit, sich lediglich für einen Monat zu binden. Er kann die Bandbreite auf 6.000 KBit/s (plus 4,99 Euro mtl.) oder auf 16.000 KBit/s (plus 9,99 Euro mtl.) erhöhen, er kann sich eine Telefon-Flat (im DSL-komplett-Paket '2') für monatlich fünf Euro hinzu buchen und erhält die Mobilfunkgespräche mit neun Cent/Minute in alle Mobilfunknetze außergewöhnlich günstig. Die congstar-komplett-Pakete sind derzeit allerdings nur für bestimmte Kunden buchbar. So benötigt der Kunde eine DSL-Bandbreite von mindestens 1.536 KBit/s und die Leitungen können nur für Kunden geschaltet werden, die sich entweder als komplette Neukunden anmelden oder zuvor noch über einen Telekom-Anschluss verfügt haben. Festnetze anderer Betreiber wie QSC, Arcor, Versatel u.ä. können bisher nicht geschaltet werden. Kunden, die vom letzten DSL-Knotenpunkt relativ weit entfernt wohnen, zahlen unter Umständen noch einen 'regio-Zuschlag' in Höhe von fünf Euro monatlich. Sofern der Kunde sich lediglich für einen Monat binden möchte, verlangt congstar zusätzlich noch eine einmalige Freischaltgebühr in Höhe von 59,99 Euro und für den notwendigen DSL-Router einmalig 49,99 Euro. Diese Zuzahlungen werden Kunden mit einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten nicht erhoben.
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