Internet über DVB-T - ARD sieht Probleme beim Fernseh-Empfangdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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07.09.2008Internet über DVB-T - ARD sieht Probleme beim Fernseh-Empfang
Der Rundfunk hat bereits Frequenzen im Bereich DVB-H geräumt, doch nach Meinung der Bundesnetzagentur sollen auch im Bereich DVB-T die Frequenzbereichte 21 bis 69 für den drahtlosen Internet-Zugang nutzbar gemacht werden. Konkret sollen die DVB-T-Frequenzbereiche 21 bis 60 parallel von Rundfunk, Fernsehen und Internet genutzt werden können, die Frequenzen im Bereich 60 bis 69 sollen sogar komplett fürs mobile Internet geräumt werden. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
Hier nun meldet aber der ARD-Vorsitzende 'Fritz Raff' Bedenken an. Raff meint, durch die Nutzung der vorgeschlagenen Frequenzen für das Breitband-Internet im Bereich 60 bis 69, könnte möglicherweise der Empfang des Digitalen Fernsehens stark gestört werden. Zwar unterstütze die ARD grundsätzlich das Ziel einer flächendeckenden Breitband-Internet-Versorgung in Deutschland, doch halte man die Nutzbarkeit aller vorgeschlagenen Frequenzen für "fraglich". Das Entwicklungspotenzial des terrestrischen Rundfunks für die gesamte Bevölkerung dürfe nicht aufgrund "... unbewiesener Geschäftsmodelle ..." zugunsten einzelner Industrieinteressen leichtfertig geopfert werden, meint Fritz Raff weiter. Raff bezweifelt zudem die Wirtschaftlichkeit mobiler Breitband-Alternativen über DVB-T-Frequenzen. Telekommunikationsunternehmen, die heute Rundfunkfrequenzen für ihre Dienste einfordern, nutzen ihre Möglichkeiten im Bereich der vorhandenen UMTS-Techniken nur sehr zögerlich aus; hier liegen immer noch sehr viele Ressourcen brach, so Raff. Raff bezweifelt, dass mögliche Geschäftsmodelle über DVB-T für Mobiles Internet, einer ernsthaften Prüfung überhaupt Stand halten würden und wünscht sich deshalb, dass die Bundesnetzagentur die "Ansätze" derartiger Modelle sehr sorgfältig prüfen möge.
Rubrik: Alternative Zugänge
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