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14.10.2008freenet-DSL-Sparte steht vor dem Verkauf?
Als mögliche Interessenten für das DSL-Geschäft der freenet-AG werden mehrere Unternehmen genannt. Bereits seit langer Zeit bekundet die United-Internet AG den Willen zur Übernahme der DSL-Sparte, doch waren Verhandlungen (vorwiegend) im Jahre 2007 alle gescheitert. Aus Sicht der United-Internet hat die freenet-AG keine konkreten Bewertungszahlen dieser Sparte vorgelegt und letztlich mündeten die Verhandlungen in einen unschönen Streit, der sogar über die Medien ausgetragen wurde. Neben der United-Internet AG haben auch Konzerne wie die Deutsche Telekom, die Telecom Italia, die Spanische Telefonica, aber auch Vodafone und die Versatel AG grundsätzliches Interesse an den freenet-DSL-Kunden gezeigt. Ob und welche Unternehmen in konkreteren Verhandlungen mit der freenet AG getreten sind, wurde bisher nicht bekannt. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
In der jüngeren Vergangenheit heißt es von Markkennern und Branchen-Analysten, dass letztlich nur drei oder vier Unternehmen das hart umkämpfte DSL-Geschäft in Deutschland überleben werden. Ein Fortbestand der Deutschen Telekom als DSL-Provider wird, angesichts der Größe, von keinem Analysten in Frage gestellt. Auch Vodafone braucht angesichts ihrer weltweiten Größe nicht zu befürchten, dass ihr Festnetzgeschäft und mögliche Zukäufe gefährdet sind. Bei den Unternehmen Telefonica, Telecom Italia und Versatel sieht es jedoch etwas anders aus. In Meldungen aus dem Monat August hieß es, die Versatel AG würde möglicherweise die HanseNet übernehmen wollen (die HanseNet ist die Tochtergesellschaft der Telecom Italia). Ende September hieß es dann, die Telcom Italia würde an ihrer Festnetztochter in Deutschland festhalten wollen. Die Telefonica betreibt in Deutschland ein eigenes Festnetz und stellt dieses Netz auch Fremdprovidern zur Verfügung. Sie selber bietet über die konzerneigene Mobilfunk-Tochter O2-Germany auch DSL an und möchte weiter in Deutschland expandieren. Heute hieß es allerdings in den Medien, die HanseNet würde einen Teil der Festnetzkunden nicht mehr über das Telefonica-Netz versorgen wollen, sondern wieder über das Netz der Deutschen Telekom.
Rubrik: Provider News
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