Ehestreit – Mann konstruierte Handy-Sprengsatz
Derzeit findet in Bayreuth (Bayern) ein Gerichtsprozess statt, bei dem einem 64-jährigen Elektromeister vorgeworfen wird, seine, von ihm getrennt lebende, Ehefrau mit einem selbst konstruierten Sprengsatz töten zu wollen. Als Zünder nutzte der Mann ein Handy.
Laut Staatsanwaltschaft konstruierte der Mann aus insgesamt 80 Silvesterknallern einen Sprengsatz, schloss ein Handy als Fernzünder an und legte diese Konstruktion hinter dem Fahrersitz im Auto seiner 56-jährigen Frau. Als diese in ihr Fahrzeug einstieg, zündete er die Bombe aus sicherer Entfernung. Die Frau wurde verletzt, konnte jedoch aus dem Fahrzeug aussteigen und holte sich in der Nachbarschaft (einer Frauenärztin) Hilfe.
Als Grund gab der Mann an, er sei nicht bereit gewesen, sich nach 30 Ehejahren scheiden zu lassen, um dann für die Frau Unterhalt zahlen zu müssen. Den Bauplan für die heimtückische Konstruktion hatte er sich offenbar aus dem Internet besorgt. In der BILD wird der Elektromeister mit den Worten zitiert: "Beim Auslösen der Zündung verspürte ich einen absoluten Adrenalinkick".
Von der Frauenärztin hieß es: "Die Frau stand mit verkohlten Haaren vor unserer Tür und klingelte wie wild. Wir haben ihre Wunden gekühlt und den Notarzt gerufen".
Quelle: BILD
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