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09.11.2005T-Mobile mit stärkstem Quartals-Ergebnis
Im dritten Quartal 2005 betrug der Umsatz für Deutschland insgesamt 2,212 Milliarden Euro, damit fiel der Umsatz im Verhältnis zum Vorjahres-Quartal um 2,2 Prozent. Diese rückläufige Entwicklung erklärt T-Mobile mit den fallenden "Margen" der Endgeräte. Wie es heißt, entscheiden sich heute viele Neukunden für Discounter-Verträge und verzichten damit auf ein neues subventioniertes Handy. Insgesamt vermeldet T-Mobile International für das dritte Quartal eine Umsatzsteigerung von 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Quartal. T-Mobile ist in zehn Ländern aktiv und der Gesamtumsatz betrug 7,648 Milliarden Euro. Konzernweit stieg die Anzahl der Mobilfunk-Kunden um 10,2 Prozent auf nunmehr 83,1 Millionen Kunden. Der Konzernüberschuss vor Steuern, dem Zinsergebnis und den Abschreibungen des Unternehmens (EBITDA) stieg gegenüber dem Vorjahr um 356 Millionen auf 2,7 Milliarden Euro, die EBITDA-Marge kletterte leicht um 1,4 Prozentpunkte auf 35,7 Prozent. Einige Auslandsfirmen des Unternehmens brachten einen wesentlich höheren Umsatz als das Stammhaus in Bonn. So verzeichnete beispielsweise T-Mobile in den Vereinigten Staaten einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro und nunmehr 20.3 Millionen Kunden. Auch der sogenannte ARPU-Wert von T-Mobile USA liegt mit 42,00 Euro konzernweit an der Spitze. Selbst die Tochterunternehmen in den Niederlanden (37,00 Euro) und Österreich (35 Euro) liegen weit höher als in Deutschland. Bei den Zahlen sollte allerdings berücksichtigt werden, dass die Kosten für die Kundengewinnung in diesen Ländern auch höher war als in Deutschland. So langen die Kosten für die Kundenneugewinnung in den USA bei 121 Euro, in den Niederlanden bei 145 Euro und in Österreich bei 132 Euro. Rubrik: Provider News
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