Kabel-Deutschland - Kabelnetze unter einem Dach 'bündeln'dsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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04.11.2008Kabel-Deutschland - Kabelnetze unter einem Dach 'bündeln'
Das Handelsblatt zitiert den Chef von Kabel-Deutschland 'Adrian von Hammerstein' mit den Worten: "Ein bundesweiter Anbieter für das Kabelnetz, würde dem Markt und damit dem Verbraucher dienen." Sein Unternehmen sei sehr daran interessiert, die Konkurrenznetze zu kaufen um dann die Kabel-Produkte bundesweit anzubieten. Seine Aussagen seien allerdings derzeit nur theoretische Gedankenspiele, konkrete Verhandlungen gäbe es noch nicht. Durch die Ausweitung des Netzes, ließe sich das Geschäft aber wesentlich effizienter und kostengünstiger gestalten und auch die technische Infrastruktur ließe sich besser nutzen. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
Das Bundeskartellamt signalisiert offenbar 'Grünes Licht' im Falle einer möglichen Fusion der großen Provider. Befürchteten die Wettbewerbshüter vor vier Jahren noch eine "marktdominierende" Stellung eines Kabel-Anbieters, sieht man den Sachverhalt heute scheinbar anders. Das Handelsblatt zitiert eine Sprecherin aus den Bundeskartellamt die meint, durch die Marktänderung im digitalen Kabelgeschäft, hätte sich auch die Betrachtungsweise der Behörde geändert. Hierbei geht es vor allem um die Tatsache, dass die namhaften DSL-Provider zwischenzeitlich die Netze der Kabel-Provider nutzen, um TV-Signale zu übertragen. Damit vermischen sich die Dienste und machen den Kabel-Providern im eigentlichen Kerngeschäft Konkurrenz. Bereits Ende September 2008 hatte sich auch Unitymedia-Chef 'Parm Sandhu' für einen Zusammenschluss der Kabelnetze ausgesprochen. Seinerzeit meinte er gegenüber der WirtschaftsWoche, langfristig sei es wirtschaftlich sinnvoll, die Kabelnetze in Deutschland zu einem Gesamtnetz zusammenzufügen. Für sein Unternehmen sei es beispielsweise ein Nachteil, lediglich Kunden in Hessen sowie Nordrhein-Westfalen bedienen zu können. Bei einer möglichen Bündelung der Kabelnetze hätte man mehr Möglichkeiten und könne bestimmte Angebote noch attraktiver gestalten.
Rubrik: Alternative Zugänge
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