Verbraucherzentralen geben DSL-Provider keine guten Notendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
11.11.2008Verbraucherzentralen geben DSL-Provider keine guten Noten
Im Ergebnis der Studie zeigte sich, dass rund 48 Prozent aller Umfrage-Teilnehmer die Werbeaussagen der Provider hinsichtlich Performance der jeweiligen DSL-Leitungen, bemängeln. Die versprochenen Geschwindigkeiten seien hier bei weitem nicht so hoch, wie in der Werbung angekündigt. Ein weiteres Ärgernis für die Kunden seien übermäßig lange Wartezeiten beim Wechsel des Anbieters. So meinten 30 Prozent der insgesamt 5.489 Wechselkunden, sie hätten einen ganzen Monat auf ihren neuen DSL-Anschluss warten müssen. Weitere 11 Prozent meinten, sie hätten sogar zwei Monate warten müssen, acht Prozent drei Monate und weiter sechs Prozent sogar ein halbes Jahr und länger. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
Das größte Ärgernis sei allerdings der gebotene Service in punkto Kundendienst und Service-Hotline. Von allen Umfrageteilnehmern mit DSL-Erfahrung gaben gut zwei Drittel an, sie seien mit dem Service-Dienstleistungen ihrer Provider überhaupt nicht zufrieden. Die Telefon-Hotlines seien sehr schlecht zu erreichen und wenn man endlich einen "Menschen" ans Telefon bekommt, fehlt hier oft die fachliche Kompetenz. Rund 50 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass Kontakte mittels E-Mail oder Brief, gar nicht oder sehr verspätet beantwortet wurden. 43 Prozent der Befragten beklagen, dass der Kundendienst nur über eine kostenpflichtige Service-Hotline zu erreichen ist. Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) kritisiert diese Erhebung und hat die von den Verbraucherzentralen veröffentlichte Studie auf ihre tatsächliche Aussagekraft durch den TÜV untersuchen lassen. In dem vorgelegten Gutachten meint der TÜV, die Umfrage sei keinesfalls repräsentativ. Es heißt, die Umfrage sei von den Portalen der Verbraucherzentralen ausgegangen und naturgemäß konzentrieren sich dort Leser, die sich mit Provider-Problemen beschäftigen. User, die 'themenfremd' im Internet gesurft hätten, seien so gut wie nicht in diese Befragung mit eingeflossen. Der VATM selbst fügt hinzu, die langen Wartezeiten lägen nicht in der Verantwortung der Fremdprovider, sondern überwiegend bei der Telekom und auch diese Tatsache sei in der Studie nicht ausreichend gewichtet worden.
Rubrik: DSL-Tarif Infos
Weitere relevante Rubriken: Telekommunikation Services | Unternehmenspolitik
Frühere Artikel aus dieser Rubrik:
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||