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19.11.2008Privat-Handy und E-Mails sind für Obama zukünftig verboten
Während seiner Kandidatur hatte Obama bereits mit dem Rauchen aufhören müssen und seine Töchter hat er in den vergangenen zwei Jahren so gut wie nicht gesehen. Nun, wenn er ins Weiße Haus einzieht, muss er auch sein geliebtes Handy abgeben und darf auch keinen privaten E-Mail-Account nutzen. Laut Gesetz ist alles was der Präsident sagt, schreibt oder verfasst, ein 'offizieller Akt' und damit auch (bis auf Staatsgeheimnisse) öffentlich zugänglich, beispielsweise für Anhörungen im Kongress. Mobilfunk-Prepaid: Community-Gespräche schon ab 3 Cent/Minute!
Vertrauliche und persönliche Informationen sind dem Präsidenten nur mündlich möglich. Selbst offiziell verfasste E-Mails darf er nicht löschen, weil alles archiviert werden muss. Auch sein Vorgänger George W. Bush hatte seine Konsequenzen beim Einzug ins Weiße Haus ziehen müssen. Drei Tage vor seiner Amtseinführung hatte er sich bei seinen persönlichen Bekannten verabschieden müssen und ihnen mitgeteilt, dass er seine private E-Mail-Adresse nicht mehr nutzen wird. Der zukünftig mächtigste Mann der Welt will auch das alles akzeptieren. Nur eines hat er sich erbeten, wenn er ins Weiße Haus einzieht: er will einen Laptop haben, und wenn es sein muss, auch ohne Internet-Zugang.
Rubrik: Sonstige Meldungen
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