T-Home - Einschränkungen der Kunden durch Hacker?dsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
01.12.2008T-Home - Einschränkungen der Kunden durch Hacker?
Das Nachrichten-Magazin meldet, bei der Telekom-Festnetzsparte T-Home können Millionen von Kunden, bereits seit Wochen keine Rufumleitungen mehr für ihre Telefonverbindungen einrichten, wenigstens nicht, wenn sie diese Umleitungen über das passwortgeschützte Kundenmenü veranlassen wollen. Es heißt, die Telekom habe diesen Dienst zunächst abschalten müssen, weil Hacker offensichtlich Kundenkonten manipulieren können. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
Laut Spiegel gibt es Kunden, die plötzlich bis zu 1.000 Euro für Rufumleitungen bezahlen sollten. Diese Beträge hätten sich innerhalb weniger Tage generiert. Dem Spiegel liegen Kunden-Anschreiben der Telekom vor, in denen die Telekom erklärt, Hacker würden immer wieder versuchen, in die Systeme einzudringen, um diese zu manipulieren oder sonstigen Schaden anzurichten. Um weiteren Missbrauch zu vermeiden, wurde die Möglichkeit übers Internet-Portal Rufumleitungen zu aktivieren, vorläufig gesperrt. Zu Unrecht erhobene Beiträge sollen den betroffenen Kunden wieder erstattet werden. Am vergangenen Mittwoch war bekannt geworden, dass der Deutschen Telekom rund 4.000 Datensätze von Festnetzkunden gestohlen worden waren. Die aufgetauchten Datensätze ensprachen allerdings nicht den Listen, die die Telekom an Call-Center zur weiteren Bearbeitung weitergegeben hatte. Diese Datensätze waren mit weiteren Informationen, wie Geburtsdatum und Bankverbindungen, angereichert. Es wird vermutet, so Medienberichte, Mitarbeiter aus einem nicht seriös arbeitendem Call-Center, haben während des Kundenkontaktes, weitere Daten abgefragt und die Datensätze entsprechend ergänzt. Vor einiger Zeit war bekannt geworden, dass nicht autorisierte Personen den Zugang auf mehr als 30 Millionen Kundendaten der T-Mobile hatten. Offensichtlich waren Passwortdaten, die Service-Mitarbeiter in den T-Punkt-Läden ermöglichen, direkt auf die Kundenkonten zuzugreifen und dort auch Änderungen in den Tarifen vorzunehmen, in falsche Hände geraten. Ob sich die Hacker über diesen Weg auch einen Zugang auf die T-Home-Daten verschaffen konnten und dort unter Umständen einen Trojaner installiert haben, ist auch eine mögliche Variante. Zu den Datenpannen der vergangenen Monate, hat die Telekom eine spezielle Informationsseite zum Stand der Sachverhalte ins Netz gestellt. Von der jetzt bekannt gewordenen Panne im Bereich der T-Home ist auf dieser Seite allerdings (noch) nichts zu finden.
Rubrik: Provider News
Weitere relevante Rubriken: Telekommunikation Services | Unternehmenspolitik
Frühere Artikel aus dieser Rubrik:
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||