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03.12.2008DSL-Markt - HanseNet soll nun doch verkauft werden
Dennoch hielten sich hartnäckige Gerüchte, die deutsche HanseNet soll verkauft werden, und zwar zum Preis von rund einer Milliarde Euro. Andere Interessenten wurden genannt, wie beispielsweise die O2-Konzernmutter 'Telefonica' aus Spanien oder auch die 'United-Internet AG' aus Montabaur, einem Firmenverbund, zu dem auch der deutsche Internet-Provider '1und1' gehört. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
Obwohl HanseNet-Chef Carlos Lambarri Ende September gegenüber dem Handelsblatt und am 20. Oktober gegenüber dem Hamburger Abendblatt erklärte, er sei nicht nach Deutschland gekommen, um die HanseNet zu verkaufen, er sei nach Deutschland gekommen, um HanseNet an die Spitze im deutschen DSL-Geschäft zu führen, kommt jetzt doch die Umkehr. Die Financial Times Deutschland schreibt heute, Telecom-Italia-Chef Franco Bernabè habe auf einer Investorenkonferenz erklärt, man wolle sich zukünftig nur auf die Märkte Italien und Brasilien konzentrieren und alle anderen Konzernteile stehen zur Disposition. 37 Milliarden Euro Schulden sollen auf die Telecom-Italia lasten und deshalb soll mit dem Verkauf einiger Unternehmensteile, der Schuldenberg um rund drei Milliarden Euro reduziert werden. In einem Artikel des News-Magazins für IT-Profis 'onlinekosten.de', bestätigte nun auch HanseNet-Chef Lambarri, dass sich die Faktenlage bei der Konzernmutter geändert hätte und die HanseNet jetzt tatsächlich zur Disposition stehe. Gegenüber Onlinekosten meinte Lambarri, an der Marktstrategie würde sich bei der HanseNet dadurch allerdings nichts ändern. Die Promotions-Aktionen würden, wie gewohnt, fortgeführt werden und für das Jahr 2009 habe man sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Schließlich bräuchte man sich mit rund 2,4 Millionen Kunden keine Sorgen zu machen.
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