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08.12.2008Kabel-Deutschland - 'Konsolidierung' der Kabel-Provider sinnvoll
von Hammerstein meint, einen ähnlichen Anlauf habe das Bundeskartellamt zwar im Jahre 2004 vereitelt, doch hofft er nun auf ein Umdenken der Behörde. "Man sieht auch dort", so von Hammerstein weiter, "dass die Kabelgesellschaften viel Geld investieren, um in das Telekommunikationsgeschäft einzusteigen und dort für mehr Wettbewerb zu sorgen." In Hinblick auf die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise, in der die Mittel für Investitionen sowieso knapper werden sei es sinnvoll, weitere Anreize für die Kabelnetzbetreiber zu schaffen, und Konsolidierungen würden hierbei sicherlich helfen. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
In der Tat signalisierte das Bundeskartellamt Anfang November 2008 ein Einlenken bei möglichen Fusionen zwischen den Kabelnetzbetreibern. Seinerzeit meinte eine Sprecherin gegenüber dem Handelsblatt: "Durch die Marktänderung im digitalen Kabelgeschäft hat sich auch die Betrachtungsweise der Behörde geändert". Die Sprecherin meinte damit vor allen Dingen die Tatsache, dass heute auch DSL-Provider die Netze der Kabel-Provider nutzen, um vor allem TV-Signale zu übertragen. Damit hätten sich die Dienste der verschiedenen Provider im Kerngeschäft gut gemischt. Bei einer möglichen Fusion muss Kabel-Deutschland nicht unbedingt das Unternehmen sein, das andere Netze aufkauft, von Hammerstein kann sich auch vorstellen, von einem Konkurrenten übernommen zu werden. Ende November 2008 hatte das Handelsblatt gemeldet, die britische Vodafone sei an Kabel-Deutschland interessiert. In dem Artikel führten die Redakteure des Blattes aus, die Übernahme von Kabelprovidern würde Sinn machen, weil deren Netze direkt zum Endkunden führen und somit die so genannte 'Letzte Meile' nicht überbrückt werden muss. Mit der Übernahme von Kabel-Deutschland hätte sich Vodafone gleich elf Millionen Kunden für Breitband-Internet-Angebote erschlossen. von Hammerstein greift dieses Thema auf und meint: Das TV-Kabel sei neben der Deutschen Telekom die einzige Infrastruktur, die bis in die Wohnung der Endkunden reiche. Die direkten Konkurrenten im Bereich DSL-Festnetz, müssten diese 'letzte Meile' derzeit noch sehr teuer von der Telekom anmieten.
Rubrik: Alternative Zugänge
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