DSL + Mobilfunk - Eckhard Spoerr verlässt die freenet AGdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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23.12.2008DSL + Mobilfunk - Eckhard Spoerr verlässt die freenet AG
Zu den Gründen wurde weiter nichts gesagt. Es heißt, Spoerr werde dem Unternehmen aber weiter beratend zur Seite stehen. Die eingeschlagene Unternehmensstrategie soll nach Angaben des Aufsichtsratsvorsitzenden Professor Dr. Thoma in voller Konsequenz umgesetzt werden. Angesichts der jetzigen Situation sei es vor allem wichtig, so Eckhard Spoerr, dass um die freenet AG Ruhe einkehrt. Dies sei allerdings "... aufgrund des bestehenden Aktionärskreises und der wohl polarisierenden Wirkung um seiner Person ..." nicht möglich. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
Mit anderen Worten umschrieben, Eckhard Spoerr hat in der Vergangenheit eine Unternehmensstrategie eingeschlagen, die bestimmten Aktionären nicht passen. Durch die Unzufriedenheit der Mehrheit der Aktionäre läuft Eckhard Spoerr Gefahr, unrühmlich aus dem Amt geworfen zu werden. Die ganze Misere um freenet und Eckhard Spoerr begann eigentlich mit der geplanten (und später vollzogenen) Übernahme der mobilcom AG. Seinerzeit wollte der Drillisch Chef 'Paschalis Choulidis' diese Fusion unter allen Umständen verhindern, er wollte sein Unternehmen nämlich selbst mit der mobilcom verheiraten um die seinerzeit noch vorhandenen Steuervergünstigungen um die UMTS-Abschreibungen für die Drillisch AG mit abschöpfen zu können. In der Folge begann ein unschönes Kräftemessen zwischen Eckhard Spoerr und Paschalis Choulidis, wobei Choulidis später noch den United-Internet-Chef Ralph Dommermuth mit ins Boot holte und der Zwist in eine geplante Zerschlagung der freenet AG gipfelte, die letztlich scheiterte. Um die Drillisch / United-Internet - Fraktion auf Distanz zu halten, hat Spoerr im Mai dieses Jahres, die debitel-Gruppe für rund 1,6 Milliarden Euro übernommen, sich aber durch seine Firmenpolitik einen neuen 'Feind' beim Großaktionär 'Permira' geschaffen. Permira und Drillisch / United-Internet kontrollieren mehr als 50 Prozent der freenet Aktien und nun bestand die Gefahr, diese Fraktion könnte Spoerr auf der nächsten Aktionärsversammlung entmachten. Scheinbar ist Spoerr doch nicht so nervenstark, wie man vermuten sollte. Bereits im Juli dieses Jahres, als die Drillisch - United-Internet-Fraktion bereits einmal einen Antrag auf Entlassung Spoerrs gestellt hatte und nicht klar war, wie die Aktionäre letztlich entscheiden würden, signalisierte Spoerr, wenn der Antrag der Drillisch / Unitde-Internet AG durch geht, werde er seinen Hut nehmen. Seinerzeit meinte er, bei der kommenden Hauptversammlung ginge es um einen Kampf "Gut gegen Böse" und sollte er die Entmachtungsanträge nicht abwehren können, sei er "weg, und zwar von einem auf den anderen Tag, mit einem reinen Gewissen".
Rubrik: Provider News
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