Insiderhandel - freenet-Chef 'Spoerr' weist Vorwurf zurückdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
09.01.2009Insiderhandel - freenet-Chef 'Spoerr' weist Vorwurf zurück
Seit heute wird dieses Verfahren vor dem Hamburger Landgericht verhandelt. Die Staatsanwaltschaft wirft den Beklagten vor, im Juli 2004 als Manager des Hamburger Internet-Dienstleisters 'freenet.de', jeweils 60.000 Aktien aus einem Sondervergütungsprogramm für den Vorstand verkauft zu haben, obwohl das Unternehmen kurz danach einen negativen Quartalsbericht veröffentlichen musste und der Aktienkurs daraufhin einbrach. Die Staatsanwaltschaft meint, die Manager hätten ihr Insiderwissen zielgerichtet eingesetzt, um Kursgewinne abzuschöpfen. Beide Manager sollen durch diese Transaktionen, jeweils rund 1,17 Millionen Euro erzielt haben. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im Vergleich
Sowohl Spoerr als auch Krieger wiesen diese Vorwürfe zurück. In den Stellungnahmen heißt es, der Verkauf der Aktien im Jahre 2004 beruhe auf eine Entscheidung aus dem Jahre 2003. Beide hätten bereits im Herbst 2003 vereinbart, die Aktien unmittelbar nach der Sperrfrist zu verkaufen. Diese Entscheidung hätte nichts mit den Quartalszahlen aus dem zweiten Quartal 2004 zu tun. Sollten die Manager des verbotenen Insiderhandels für schuldig gesprochen werden, drohen nach dem Wertpapierhandelsgesetz, Geldstrafen oder auch Gefängnis von bis zu fünf Jahren. Der heute begonnene Prozess ist zunächst auf vier Verhandlungstage angesetzt und soll am kommenden Dienstag fortgesetzt werden.
Lesen Sie auch:
Rubrik: Sonstige Meldungen
Weitere relevante Rubriken: Telekommunikation Services | Unternehmenspolitik
Frühere Artikel aus dieser Rubrik:
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||