3.500 neue Arbeitsplätze – Telekom als ‘Jobmaschine’?
In der derzeit schwierigen Situation unserer Finanz- und Wirtschaftswelt, möchte die Deutsche Telekom ‘Signale’ setzen und plant für das Jahr 2009 die Schaffung von insgesamt 3.500 neuen Arbeitsplätzen. Diese Planungen hängen jedoch von Bereitschaft der Bundesregierung ab, dem Medienkonzern bestimmte Zugeständnisse zu machen.
Besonders ins Auge gefasst hat die Deutsche Telekom die Aufrüstung und Ausbau des deutschen Telekommunikationsnetzes. Bereits Mitte Dezember 2008 signalisierte Telekom-Chef René Obermann, er wäre bereit, alleine für die Aufrüstung des bisherigen Kommunikationsnetzes, rund zwei Milliarden Euro investieren zu wollen. Mit dieser Investition soll die gesamte Bevölkerung in Deutschland die Möglichkeit erhalten, einen Internet-Zugang mit mindestens 2000 KBit/s nutzen zu können. In einem weiteren Schritt will Obermann "einen hohen Milliardenbetrag" für den Ausbau weiterer Breitbandnetze (VDSL) investieren.
Diese Investitionen macht Obermann allerdings davon abhängig, dass die Regulierungsbehörde dem Konzern Zugeständnisse dahingehend macht, den Fremdanbietern "leicht erhöhte" Mietgebühren in Rechnung stellen zu dürfen. Ende Dezember 2008 meinte auch Telekom-Personal-Vorstand ‘Thomas Sattelberger’ gegenüber dem Tagesspiegel, man könne unter Umständen bereits im Jahre 2009, "deutlich mehr als 3.000 neue Arbeitsstellen schaffen".
In einer Veröffentlichung vom 22.01.09 konkretisiert die Telekom ihr Vorhaben noch einmal. In diesem Artikel meinte Sattelberger, in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung könne die Telekom im Jahr 2009 bis zu 3.500 neue Vollzeitarbeitsplätze schaffen. Fest eingestellt werden sollen vor allem Absolventen technischer, naturwissenschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Studiengänge, zum Beispiel IT-Experten oder Marketingspezialisten sowie intern ausgebildete Nachwuchskräfte. Zusätzlich sollen in diesem Jahr "wieder" rund 3.600 junge Menschen die Möglichkeit erhalten, einen Ausbildungsplatz im Konzern zu erhalten.
Sattelberger meint: "Wenn die politischen Rahmenbedingungen beim Ausbau des modernen Glasfasernetzes stimmen, lassen sich durch die von uns geplanten Investitionen unmittelbare Wachstumsimpulse mit positiven Beschäftigungseffekten weit über die Deutsche Telekom hinaus erzielen. Das kann sich zu einer richtigen Jobmaschine entwickeln."
Auch die Telekom-Konkurrenz signalisierte bereits, in den Ausbau des deutschen Hochgeschwindigkeitsnetzes investieren zu wollen und hierzu gibt es bereits Kooperationsverträge mit dem Marktführer. Neben den bisherigen VDSL-Netzen in 50 deutschen Großstädten sollen weitere 30 Städte folgen, allerdings in Zusammenarbeit mit namhaften Netzbetreibern. So wird die Telekom in Bremerhaven, Cuxhaven, Emden und Cloppenburg mit der EWE-Tel zusammenarbeiten, in Augsburg mit der M-Net und in Würzburg und Heilbronn mit Vodafone.
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Downstream: 2048 kBit/s
Upstream: 192 kBit/s

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