SMS-Steuer in Irland | SMS-'Fasten' in Italiendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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10.03.2009SMS-Steuer in Irland | SMS-'Fasten' in Italien
Die in Irland ansässigen Mobilfunk-Anbieter reagierten auf diese Nachricht mit Entsetzen. Die Branche verwies auf die hohe Mehrwertsteuer, die mit 21,5 Prozent auch auf Kurzmitteilungen zu entrichten ist. Eine zusätzliche Steuer würde die Branche unnötig belasten. Die Frage, ob eine derartige Steuer letztlich auf den Endverbraucher umgelegt werden könnte, wurde in diesem Artikel nicht behandelt. Während sich die Iren derzeit Gedanken über mögliche Kostensteigerungen bei den Kurzmitteilungen machen müssen, rufen Italiens Bischöfe zu einem SMS-Verzicht auf. Konkret spielt die katholische Kirche mit dem Gedanken, ihre Schäfchen dazu aufzufordern, während der Fastenzeit bis einschließlich Ostern auf Dienste wie SMS, Computerspiele oder Soziale Netzwerke zu verzichten. Ein Pfarrer aus Rivoli bei Turin geht sogar noch einen Schritt weiter und meinte, die Gläubigen sollten auch auf Fernsehen verzichten und die Geräte bis nach Ostern mit schwarzen Tüchern abdecken. Mobilfunk-Prepaid: Community-Gespräche schon ab 3 Cent/Minute!
Laut einem Bericht der britschen Zeitung Times (Online-Ausgabe) wurde die Forderung der Bischöfe durch eine Video-Botschaft ausgelöst, die vom Papst Benedikt XVI. höchst persönlich auf der Videoplattform YouTube verbreitet wurde. Der Verzicht von Multimedia-Diensten hätte dann allerdings auch Nachteile für besonders treue Schäfchen in der Kirche. Schon seit Jahren gibt es einen SMS-Dienst mit täglichen Bibelversen, damit sich die Gläubigen auf das Osterfest vorbereiten können.
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