Bundesliga - Kabelnetz-Betreiber erwerben Senderechtedsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
22.12.2005Bundesliga - Kabelnetz-Betreiber erwerben Senderechte
Mit Arena aber wird es interessant, denn Arena ist die hundertprozentige Mutter der Kabelnetzbetreiber Ish und iesy und diese Firmen wollen die Fußballspiele auch ins Internet bringen. Bereits kurz nach der Bekanntgabe der Entscheidung sprach Arena sich dafür aus, auch Verhandlungen mit dem größten deutschen Kabelnetzbetreiber "Kabel Deutschland" aufnehmen zu wollen. Bei Kabel Deutschland hatte man sich bereits im Vorfeld auf die zu erwartenden Veränderungen eingestellt. Kabel Deutschland gab nämlich am 12.12.05 bekannt, sein komplettes Kabelnetz innerhalb der nächsten drei Jahre rückkanalfähig zu machen, das heißt, TV über das Internet zu ermöglichen. Mit einer DSL-Flatrate surfen Sie unbeschwert und kostengünstig !
In Bezug auf die Fußball Bundesliga und Internet hat allerdings die Deutsche Telekom ein großes Wörtchen mitzureden, denn die Telekom hat sich die Internet-Übertragungsrechte sichern können. Damit ist auch die Telekom ein großes Stück weiter gekommen, denn sie beabsichtigt, bis zur Fußballweltmeisterschaft insgesamt 50 deutsche Großstädte mit Super-Breitband-Glasfasernetzen auszustatten und dafür drei Milliarden Euro zu investieren. Mit dem geplanten Glasfasernetz sind aber noch ungewisse Hürden zu umschiffen: Die Telekom hatte sich nämlich im Vorfeld von der Bundesregierung ein Sonderrecht einräumen lassen, dieses Netz nicht für die Konkurrenz öffnen zu müssen. Das wiederum brachte die EU-Kommissare auf den Plan, die darin ein Verstoß gegen das geltende EU-Recht sehen. Sei es wie es sei, die Fußball-Fans haben auf jeden Fall bereits jetzt gewonnen: Am Freitag gibt es wieder eine Erstliga-Begegnung im Free-TV und die ARD-Sportschau am Samstag Abend bleibt den Fans mit insgesamt sechs Spiele erhalten. Sonntag darf man sich dann wieder auf zwei Spiele freuen. Der Pay-TV-Sender Premiere allerdings darf noch nicht einmal mehr auf die Auswechselbank. Zwar hat sich der Sender die Rechte für die Champions League im Free-TV sichern können, doch das Hauptgeschäft mit der Fußball Bundesliga ist weg. Unmittelbar nach der Bekanntgabe rutschte die Premiere-Aktie um fast 40 Prozent auf 14,50 Euro in den Keller.
Rubrik: Sonstige Meldungen
Frühere Artikel aus dieser Rubrik:
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||