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Die BNetzA stellt weitere WiMAX-Frequenzen in Aussicht



Die BNetzA stellt weitere WiMAX-Frequenzen in AussichtKlaus-Udo Marwinski von der Bundesnetzagentur gab auf dem Berliner Wimax-Kongress bekannt, dass die Behörde die Ausweitung der Frequenzbänder für den Broadband Wireless Access (BWA) (mehr unter dem Namen WiMAX bekannt) plant. Bisher stehen Frequenzbänder zwischen 3400 und 3600 MHz (Link: http://www.dsltarife.net/news/2377.html) zur Verfügung, deren Nutzungsrechte erst im Dezember 2006 an insgesamt fünf Unternehmen versteigert wurden. Nun sei geplant, so Marwinski, den benachbarten Frequenzbereich von 3600 bis 3800 MHz freizugeben. Allerdings werden in diesen Frequenzbereichen bereits einige Richtfunkstrecken betrieben und man müsse zukünftigen Lizenzinhabern die Vorgabe mit auf den Weg geben, eine Kompatibilität mit den bereits bestehenden Funkdiensten sicherzustellen.

Ein wesentliches Thema auf dem Kongress war auch die zukünftige Nutzung von WiMAX nach dem IEEE 802.16e-Standart (mobiles WiMAX). Inzwischen vertreten die Regulierungsbehörden in Europa zunehmend die Auffassung, dass die Frequenzvergabe grundsätzlich nicht mehr systemspezifisch, sondern technologie- und dienstneutral erfolgen solle. Das bedeutet, man wird auch über den Frequenzbereich 2500 bis 2690 MHz sprechen müssen, denn bisher ist dieser Frequenzbereich ausschließlich für UMTS vorgesehen.

Warum schauen Sie nicht einmal nach DSL-Alternativen beispielsweise über Satellit ?Aber auch bei WiMAX nach dem IEEE 802.16e-Standard besteht seitens der Bundesnetzagentur noch Handlungsbedarf. Bisher erlauben die Lizenzbedingungen den BWA-Betreibern nämlich nur stationäre oder portable Funkanschlüsse innerhalb der Funkzelle. Echte Mobilfunkdienste mit nahtlosem 'Handover' beim Wechsel von einer Funkzelle in die nächste sind nicht zulässig – nach den geltenden Frequenzbereichszuweisungs- und Frequenznutzungsplänen kann die Bundesnetzagentur nur Genehmigungen für feste Funkdienste erteilen. Beide Vorgaben werden aber derzeit überarbeitet, so dass die WiMAX-Betreiber demnächst auch mobile Dienste anbieten können.

Bei der Ausschreibung zur Ersteigerung der Broadband Wireless Access (BWA)-Bänder im Herbst/Winter 2006 hatte sich kein namhafter Mobilfunk-Netzbetreiber für diese Lizenzen interessiert. Beobachter gehen davon aus, dass die Mobilfunk-Netzbetreiber unter anderem auch deswegen kein Interesse an BWA zeigten, weil ein uneingeschränkter Einsatz von Geräten wie Handys, Smartphones oder PDAs über diese Frequenzen bis dato nicht möglich war.


Beitrag aus der Rubrik Alternative Zugänge



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