Artikel drucken10.07.2007 |
VoIP - 200 Mio Gesprächsminuten 'versickern' mtl. durch fehlende Sicherheit |
Eine von der Zertifizierungsorganisation Comptia unter IT-Managern durchgeführte Studie hat ergeben, dass lediglich die Hälfte der Befragten glaubt, dass unternehmensweite VoIP-Produkte und -Dienste solide Sicherheit bieten. Die Stealth Communications, ein Anbieter von Datenkommunikation, glaubt sogar, dass VoIP-Diebe bereits jeden Monat 200 Millionen Gesprächsminuten im Wert von etwa 26 Millionen Dollar stehlen.Sanjeev Aggarwal, Analyst bei AMI Partners teilt mit, dass der Markt für IP-Kommunikation gerade in kleinen und mittleren Betrieben bereits jetzt sehr groß ist. In diesem Markt tummeln sich weltweite und regionale Sprach-/Datenanbieter, Softwarehersteller, Internet-/Portal-Anbieter sowie große traditionelle Telecom-Dienstleister. Mehr als zehn Prozent der US-amerikanischen Klein- und Mittelbetriebe nutzen heutzutage gemanagte Firewall-Services und mehr als 15 Prozent gemanagte VPNs, so Sanjeev Aggarwal. Diese Unternehmen wollen zunehmend IT-Dienste und Sicherheit-Packs sowie Backup/Business Continuity und Netzwerkmanagement auslagern. Laut Meinung des Spezialisten sind dies heute aber erst gut fünf Prozent von Schätzungsweise 57 Prozent im Jahre 2010. Hier finden Sie DSL- und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichDer Sicherheitsspezialist 'Sipera Systems' ist deshalb der Meinung, dass die Einführung von umfassenden VoIP-Sicherheitslösungen, sowohl gegen externe Bedrohungen wie beispielsweise einer 'Denial-of-Service'-Attacke, aber auch Spam enorme Herausforderung sind. Zwar wären auch Authentifizierung und Verschlüsselungen wichtig, doch müssten sich Unternehmen vor allem auch gegen 'Zombie- und Hackerangriffe' sowie gegen Viren, Würmer oder sonstigen Gefahren schützen. Der Spezialist für Netzwerksicherheit 'Scanit' weist besonders auf die Gefahren durch 'Media-Stream'-Attacken hin. Bei Media-Stream-Angriffe lassen sich Daten besonders effektiv einschleusen, wenn ein Angreifer eine Nachricht, die zur Eingabe einer PIN auffordert aufnimmt, und für eine spätere Manipulation nutzt. "Es ist sehr einfach, SIP-Nachrichten abzuspielen oder sie nochmals an eine SIP-basierte Rufkontrolleinrichtung zu senden, um Teilnehmer einem SIP-Anruf hinzuzufügen oder um den Verkehr umzuleiten", meint Sheran Gunaseker von Scanit. Beitrag aus der Rubrik Voice over IP (VoIP) Artikel von http://www.dsltarife.net/
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