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Drillisch AG erhöht freenet-Anteil auf 28,56 Prozent



Drillisch AG erhöht freenet-Anteil auf 28,56 ProzentDas Dienstleistungsunternehmen für mobile Kommunikation, die Drillisch AG, hat die Aktienanteile der niederländischen 'VATAS International' an den deutschen Internet-Dienstleister freenet AG gekauft und damit seine eigenen Anteile am freenet-Unternehmen fast verdreifacht. Genau genommen hat die Drillisch AG 18,49 Prozent von VATAS gekauft. Drillisch selber hatte ein Aktienpaket von 10,08 Prozent an freenet, so dass die Drillisch AG jetzt auf 28,56 Prozent kommt und sich nun die Nummer EINS der freenet-Großaktionäre gesichert hat.

Drillisch-Vorstand Paschalis Choulidis möchte sich schon lange mit dem Mobilfunk-Teil (Link: http://www.dsltarife.net/news/2245.html) der freenet AG, die ehemalige mobilcom, konsolidieren. Nur Konsolidierungen mit anderen Unternehmen sichern auf Dauer das eigene Überleben, meint Choulidis, doch bisher wollte freenet-Chef Eckhard Spoerr die ungeliebte Braut nicht in sein "Bett" lassen.

Kurz nach der endgültigen Fusion zwischen freenet und mobilcom erhöhte Drillisch (Link: http://www.dsltarife.net/news/3398.html) sein Aktienpaket auf 10,08 Prozent, um dann auf der dann folgenden Aktionärsversammlung (Link: http://www.dsltarife.net/news/3401.html) mächtig aufzutrumpfen. Dem freenet-Vorstand sowie Aufsichtsrat wurde keine Entlastung erteilt. Drillisch hatte sich dann für eine Aufspaltung des freenet-Unternehmens ausgesprochen, deren Forderung freenet-Chef Spoerr gerade noch ablehnen konnte, allerdings wurde den Managern auch von den übrigen Großaktionären aufgetragen, nach möglichen Käufern (Link: http://www.dsltarife.net/news/3485.html) zu suchen.

Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichIn der vergangenen Woche war der freenet-Verkauf dahingehend überwiegend ein Thema in den Medien, als dass verschiedene Unternehmen zwar grundsätzlich Interesse bekundeten (Link: http://www.dsltarife.net/news/3435.html) , doch immer nur den Festnetzbereich oder den Mobilfunkbereich übernehmen wollten. Anfang der Woche meldete nun die Financial Times Deutschland (FTD), dass die freenet-AG (Link: http://www.dsltarife.net/news/3539.html) nun doch aufgespaltet wird, um die Einzelbereiche dann besser an private Finanzinvestoren verkaufen zu können.


Beitrag aus der Rubrik Provider News



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