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iPhone-Gift - Greenpeace-Darstellung nicht korrekt?



iPhone-Gift - Greenpeace-Darstellung nicht korrekt?Mitte dieses Monats veröffentlichten die Umweltschützer von Greenpeace (Link: http://www.dsltarife.net/news/3788.html) ein Untersuchungsergebnis, dass sie für das iPhone-Handy bei einem britischen Institut in Auftrag gegeben haben. Hiernach sollten von 18 untersuchten iPhone-Bauteilen mehr als die Hälfte hochgiftige Stoffe enthalten. Speziell wurde eine hochgiftige Substanz mit der Bezeichnung "Brom" nachgewiesen.

Zu "Brom" allgemein heißt es: "Brom ist sehr giftig, seine Dämpfe sollten daher nicht eingeatmet werden. Da es außerdem ätzend ist, sollte es keinesfalls mit der Haut in Kontakt kommen. Inhalierte Bromdämpfe führen nach einer Latenzzeit zu Atemnot, Lungenentzündung und Lungenödem. Auch auf Wasserorganismen wirkt Brom giftig".

Die Greenpeace-Veröffentlichung rief nun den US-Branchenverband 'Bromine Science and Environmental Forum' (BSEF) auf den Plan der meint, die Greenpeace-Veröffentlichung sei unvollständig und missverständlich. Greenpeace habe zwar zu Recht Brom nachweisen können, es wurde aber nicht gesagt, in welcher Konzentration diese Substanz verwendet wird.

UMTS als DSL-Alternative mit bis zu 3,6 MBit/sBrom wird als Entflammschutz für Geräte eingesetzt und wie Greenpeace selbst einräume, entspreche die Verwendung der Brom-Substanzen mengenmäßig den EU-Richtlinien. Die in dem iPhone höchstwahrscheinlich verwendeten Flammschutzmitteln (Bominated Flame Retardants, BFRs) reagierten mit anderen Stoffen des Gehäuses und könnten, so gebunden, nicht gesondert in die Umwelt gelangen, so das BSEF. Greenpeace habe es verpasst darauf hinzuweisen, dass BFRs zu den meist getesteten Flammschutzmitteln gehörten, die derzeit erhältlich seien. Die Umweltschützer hätten keine konstruktive Alternative aufgezeigt.


Beitrag aus der Rubrik Handy Modelle



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