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Vertriebsrecht für UMTS-iPhone möglicherweise über Vodafone?



Vertriebsrecht für UMTS-iPhone möglichweise über Vodafone?Bereits Monate vor dem Start des Apple-iPhone-Handys beschäftigte sich die weltweite Medienwelt mit der Frage, ob und wann und wie das Handy auf den Markt kommen wird und wie wohl die Vertragsbedingungen zur Nutzung des Gerätes für den Endverbraucher aussehen könnten. Zwischenzeitlich ist ausreichend darüber berichtet worden, dass der US-amerikanische Handy-Hersteller Apple versucht, dass Gerät nur über Exklusivpartner zu vermarkten und die Rahmenbedingungen zur Nutzung sehr eng eingegrenzt hat. Unter anderem gibt es keine subventionierten Handys, das Gerät kann man nur erwerben, wenn man dazu auch einen Mobilfunkvertrag des anbietenden Mobilfunkbetreibers eingeht; Mobiles Internet ist nur über GSM-GPRS/EDGE möglich und die SIM-LOCK-Sperre soll selbst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten nicht aufgehoben werden.

Die US-Amerikaner haben dieses Geschäftsmodell mehr oder weniger anstandslos akzeptiert, innerhalb von nur drei Monaten wurden mehr als 1,3 Millionen Geräte, alleine in den USA an den zahlenden Kunden gebracht. Auch in Deutschland und Großbritannien läuft zwischenzeitlich die Vermarktung des Gerätes; in Deutschland über die Telekom-Tochter 'T-Mobile' und in Großbritannien über die Telefonica-Tochter 'O2'.

Schauen Sie doch auch mal nach einem UMTS-Tarif !Anders als in den USA will das Geschäft mit dem Apple-iPhone-Handy im "alten Europa" jedoch nicht so richtig laufen. Während man aus Großbritannien so gut wie keine Informationen über den Erfolg oder Misserfolg des Gerätes hört und liest, sickert in Deutschland bereits durch, dass das iPhone-Geschäft wohl sehr ... sehr ... "besch..eiden" läuft. Ganze 10.000 Stück sollen am ersten Verkaufstag über die Ladentheke gegangen sein und in der Folge nur etwa 2.500 Stück ... pro Woche ..., so wenigstens die Print-Ausgabe des Handelsblattes am Dienstag. Die Apple-Pressestelle in Deutschland ist für uns nach fünf Kontaktversuchen für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, die T-Mobile-Pressestelle sieht derzeit keine Notwendigkeit, die iPhone-Zahlen zu kommentieren.

Parallel zum Apple-iPhone-Handy von T-Mobile hat der Konkurrent 'Vodafone' ein ähnliches Gerät auf den Markt gebracht, nämlich das Samsung F700, bei Vodafone "Qbowl" genannt. Zu diesem Handy gibt es zwar ebenfalls exklusive Mobilfunkverträge, man kann das Gerät allerdings auch alleine kaufen und über einen anderen Mobilfunkbetreiber nutzen, wenn auch nur über das D2-Vodafone-Netz.

Nach einer durch Vodafone initiierten "Einstweiligen Verfügung" vor dem Landgericht Hamburg, wird der T-Mobile unter Androhung von einer Vertragsstrafe in Höhe von jeweils 250.000 Euro (pro Gerät) jetzt untersagt, das iPhone-Handy nur in Kombination mit einem Mobilfunkvertrag zu verkaufen. Heute wird sich entscheiden, ob das Apple-Handy in Deutschland auch vertragsfrei zu haben ist und dies bringt weitere Spekulationen über zukünftige Geräte und Vertriebsmodelle.

Aus Italien beispielsweise kommt die Information (Online-Portal 'Morse.it'), dass Apple bereits im ersten Halbjahr 2008 ein UMTS-Handy auf den Markt bringen will und das Vodafone womöglich die exklusiven Vermarktungsrechte für Europa erhält. Ähnliche Meldungen kommen aus der Schweiz. Hier heißt es, dass möglicherweise die Swisscom Mobile ab März 2008 ein UMTS- iPhone auf den Markt bringen wird und die Swisscom Mobile ist Kooperationspartner von Vodafone.

Bis dato handelt es sich bei diesen Informationen um Spekulationen. Insider wollen aber wissen, dass Apple und Vodafone eine derartige Vertriebspartnerschaft nur deshalb noch nicht bekannt geben, um das Weihnachtsgeschäft in Großbritannien, Deutschland und Frankreich nicht zu gefährden.


Beitrag aus der Rubrik Sonstige Meldungen



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