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Telekom - Aktionärsstreit um T-Online-Verschmelung bald ein Ende?



Telekom - Aktionärsstreit um T-Online-Verschmelung bald ein Ende? Gut eineinhalb Jahre ist es her, als das Bundesgerichtshof ein "Machtwort" um die Verschmelzung der Deutschen Telekom mit der ehemaligen Tochter T-Online (Link: http://www.dsltarife.net/news/1365.html) sprach und ein Zusammenschluss trotz Einzelklagen von T-Online-Aktionäre möglich machte. Dennoch war der Streit von erbosten T-Online-Aktionären nicht vom Tisch, sie fühlten sich im wahrsten Sinne des Wortes über den Tisch gezogen und fordern mehr Geld für ihre Anteilsscheine.

Hintergrund: Als sich vor einigen Jahren die T-Online gegründet hatte und Anteilsscheine aus gab, wurden diese zum Einstiegspreis von 27 Euro verkauft. Bei einer geplanten Restrukturierung der Telekom 2005/2006 und der Wiedereingliederung des Telekom-Internet-Dienstleisters T-Online zur Deutschen Telekom, wurden den Aktionären 8,99 Euro pro Aktie angeboten, alternativ auch 0,52 Telekom-Aktien, was damals weniger als sieben Euro entsprach. Hieraufhin strebte die Kanzlei "Dreier Riedel Rechtsanwälte" im Namen zahlreicher Anleger eine Klage an, die derzeit vor dem Landgericht Frankfurt verhandelt wird.

Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichNun heißt es, das Gericht halte das Telekom-Angebot für zu niedrig und schlage einen Vergleich vor. Medienspekulationen sprechen hierbei von einer zusätzlichen Einmalzahlung in Höhe von 600 Millionen Euro durch die Telekom an die T-Online-Anleger. Ein Telekom-Sprecher bestätigte am Freitag zwar einen Vergleichsvorschlag durch das Gericht, wollte sich jedoch nicht konkret zu der vorgeschlagenen Höhe äußern. Gleichzeitig verteidigte er den angebotenen Übernahmepreis und meinte, das Umtauschverhältnis sei seinerzeit von einem gerichtlich bestellten (unabhängigen) Verschmelzungsprüfer als angemessen befunden worden.

Das Rechtsanwaltbüro Dreier Riedel wollte sich ebenfalls zu keiner konkreten Summe äußern, Rechtsanwalt Riedel meinte aber: "Wir werden unseren Mandanten raten, über den Vorschlag nachzudenken", denn der Prozess könne sich ansonsten noch Jahre hinziehen und -DAS- wäre letztlich zum Nachteil der Telekom. Auch das Landgericht wollte den Sachverhalt weder bestätigen, noch dementieren.


Beitrag aus der Rubrik Provider News



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