Artikel drucken10.12.2007 |
T-Mobile - iPhone - 'Zugpferd' für das mobile Datengeschäft |
Seit dem 09.November 2007 verkauft der größte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber 'T-Mobile' >>exklusiv<< das Apple-iPhone-Handy auf den deutschen Markt. Zu den verkauften iPhone-Zahlen hält sich die T-Mobile "sehr vornehm zurück" und die Nachfrage nach diesen Geräten scheint auch eher "besch...eiden" zu sein. Ganze 10.000 Geräte sollen am ersten Verkaufstag über die Ladentheke gegangen sein und in der Folgezeit sollen sich die verkauften Apple-Handys auf etwa 700 Stück pro Tag eingependelt haben. 700 Handys pro Tag ist nicht wirklich der Umsatzbrecher, berichtet auch die Financial Times Deutschland (Link: http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/290506.html) (FTD) in einem Artikel und veröffentlicht hierzu ein Interview mit dem T-Mobile-Chef Philipp Humm. Humm kommentierte die spekulativ genannten iPhone-Zahlen nicht, sieht aber das iPhone-Geschäft als Zugpferd für das mobile Datengeschäft in Deutschland. Datendienste sind für die Mobilfunk-Anbieter der stärkste Umsatztreiber der kommenden Jahre, -DAS- meint nicht nur Humm, sondern auch Vodafone-Chef Friedrich Joussen vergangene Woche gegenüber der WirtschaftsWoche (Link: Friedrich Joussen ) und der dpa (Link: http://www.heise.de/newsticker/meldung/100166). "Wir haben in unserem Netz noch reichlich freie Kapazitäten, die wir zu sehr niedrigen Kosten auslasten können", meint Humm gegenüber der FTD und fügt hinzu, dass die Rendite bei den Daten wesentlich höher sei, als bei der Sprachtelefonie, weil in diesem Bereich keine Kosten für Fremdnetze anfallen würden. Mobilfunk-Prepaid-Tarif Crash-5 5 Cent/Minute in alle Netze!Trotz der allseits präsenten Kritik um das iPhone-Vertriebskonzept, verteidigt Humm diese Strategie. Die Erfahrungen von Apple in den USA hätten gezeigt, dass ein eng gefasster Verkaufskanal besser sei als ein breit gefächerter Vertrieb. Deshalb reiche T-Mobile das Gerät auch nicht an Provider wie beispielsweise Debitel weiter. Während die FTD resümiert, dass Apple seinen Partnern sehr restriktive Konditionen diktiert und Exklusivpartnern wie der T-Mobile verbietet, das iPhone über Service-Provider oder Elektronikmärkte zu vertreiben, kommen vom deutschlandweit größten Apple-Vertriebspartner "Gravis" ganz andere Stimmen: Gravis-Chef Archibald Horlitz meinte in einem Interview mit dem Tagesspiegel (Link: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/;art271,2436188), er habe immer gesagt, dass Gravis das iPhone spätestens im Jahre 2008 anbieten wird, erweitert seine Aussagen aber und meint, man werde das Gerät noch in diesem Jahr anbieten, allerdings nur in den Filialen Berlin und München. Beitrag aus der Rubrik Sonstige Meldungen Artikel von http://www.dsltarife.net/
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