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Yato - 'Triple-Play' über Satellit?



Yato - 'Triple-Play' über Satellit?Wenn man von so genannten "Triple-Play"-Angeboten spricht, dann meint die (Fach)-Szene zumeist "Komplett-Angebote" aus dem Bereich Telekommunikation. Als Basis sind dann zumeist ein Festnetz-Anschluss mit Internet-Zugang und Telefon gemeint, die mit Mobilfunk oder Multimedia (wie Fernsehen) gepaart sind. Immer aber sind hier mindestens drei verschiedene Dienste integriert, die allesamt über einen Dienstleister angeboten und vermarktet werden.

In vielen dieser Angebote sind heute zumeist Pauschaltarife für die Nutzung dieser Dienste mit integriert, die so genannten Flatrates. Handelt es sich bei dem Anbieter nicht gerade um einen unabhängigen Netzbetreiber (wie Arcor, HanseNet, QSC oder Versatel), so wird die Möglichkeit des Telefonierens zumeist übers Internet angeboten, also Voice-over-IP, denn Voice-over-IP läuft über die DSL-Leitung und nutzt deren Bandbreite. Man sagt, umso höher die DSL-Bandbreite, umso besser ist auch die Sprachqualität beim Telefonieren. Viele Endverbraucher klagen bei einer DSL-Geschwindigkeit von bis zu 1000 KBit/s über eine schlechte Sprachqualität und häufig abbrechenden Gesprächen und selbst bei DSL 2000 sollen die Gespräche oft noch "blechern" klingen.

Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichNun wirbt das in der Schweiz ansässige Unternehmen, die "Yato AG" damit, dass sie Triple-Play-Dienste über Satellit anbieten will. Als Kooperationspartner hat sich das Unternehmen die Astra2Connect ausgesucht. Geliefert werden sollen sowohl die Download- als auch Upload-Verbindungen über Satellit. In Deutschland hat das Unternehmen dazu bereits eine Präsenz gegründet, die in Köln ansässig ist.

Ob die geplanten Triple-Play-Angebote den Endkunden tatsächlich zufrieden stellen können ist die Frage, denn große Bandbreiten werden nicht geboten. Yato plant im Basic-Tarif eine Download-Geschwindigkeit von gerade einmal 256 KBit/s, im Upload sind es sogar nur 64 KBit/s, also gerade einmal eine einfache ISDN-Bandbreite. Im zweiten von drei Paketen liegen die Geschwindigkeiten bei 512 / 96 KBit/s und im dritten und größten Paket 1024 / 128 KBit/s.

Preislich liegen die drei Pakete bei 29,80 Euro, 39,80 Euro bzw. bei 49,80 Euro. Angeboten wird neben einer Internet-Verbindung, die dazugehörige Flatrate und einen Voice-Zugang sowie der digitale Empfang von TV und Hörfunk. Wenn der Kunde seine Telefonate pauschal abrechnen möchte, so kann er zusätzlich eine Telefon-Flatrate buchen, die ihm monatlich 9,90 Euro kostet. Diese gilt allerdings nur für Gespräche ins Festnetz. Ansonsten zahlt er für diese Gespräche 1,5 Cent/Minute. Telefoniert man mit diesem Paket in eines der nationalen Mobilfunknetze, so werden 20 Cent/Minute fällig.

Nicht ganz billig ist auch die notwendige Hardware. So zahlt der Kunde für eine Astra2Connect Sat-Schüssel sowie ein sendefähiges LNB (iLNB) und das notwendige Modem insgesamt 365 Euro zuzüglich 19,90 Euro Versandkosten. Außerdem wird noch eine einmalige Freischaltgebühr in Höhe von 99 Euro fällig. Kunden, die diese Anlage nicht selbst anbringen und ausrichten möchten, können einen Service-Techniker in Anspruch nehmen, der für seine Dienste einmalig 130 Euro verlangt.


Beitrag aus der Rubrik Alternative Zugänge



Artikel von http://www.dsltarife.net/
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