Artikel drucken18.12.2007 |
Berliner Polizei nutzt Handy-Ortung immer häufiger |
Eine 'kleine Anfrage' der Berliner Abgeordneten Evrim Baba (Link: http://www.evrimbaba.de/article/298.Persönliche%20Erklärung%20zum%20Abstimmungsverhalten%20beim%20ASOG.html) (Linke) an das Berliner Abgeordnetenhaus ergab, dass die Polizei des Landes Berlin die Möglichkeiten der mobilen Ortung von Personen immer mehr in Anspruch nimmt. Laut Auskunft des Berliner Innensenators Ehrhard Körting (SPD) hätte die Polizei im Jahre 2006 insgesamt 105 Anträge zur Ortung von Personen bei den Mobilfunkprovidern beantragt, bis zum Oktober 2007 wären es bereits 142 Anträge gewesen, heißt es. Bei allen Anträgen zur Ortung einer Person wäre es allerdings nicht um polizeiliche Ermittlungen zu Aufdeckung von Straftaten gegangen, sondern lediglich zum Auffinden von vermissten Personen bzw. von Personen, die suizidgefährdet gewesen seinen, heißt es weiter. In allen Fällen hätten Vorgesetzte zunächst die Anträge überprüft, sodass Ortungen nicht missbräuchlich eingesetzt werden konnten. Schauen Sie doch auch mal nach einer Handy-Flatrate !Für die Beantragung und Durchführung der Ortungsdienste seien auch Kosten entstanden, heißt es weiter. Während die Gebühren, die die Polizei in Zusammenhang mit Handy-Ortungen aufwenden musste im Jahre 2006 insgesamt bei 1.785,00 Euro lagen, betrugen die Kosten für das Jahr 2007 (Ende Oktober) bereits 2.414,00 Euro. Beitrag aus der Rubrik Sonstige Meldungen Artikel von http://www.dsltarife.net/
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