Artikel drucken20.12.2007 |
freenet bricht Verhandlungen mit Drillisch ab |
Der Aufsichtsrat der freenet AG hat heute einstimmig beschlossen, den im Sommer 2007 eingeleiteten und mit Hilfe von Morgan Stanley durchgeführten Strategic Review Prozess, in dessen Rahmen eine Zerlegung des Unternehmens durch Teilverkäufe an unterschiedliche Käufer geprüft wurde, zu beenden. Damit werden auch die exklusiven Verhandlungen mit der Drillisch AG beendet.Weiter heißt es in der veröffentlichten Pressemitteilung: Aufgrund der Erkenntnisse des Strategic Review Prozesses wird die Implementierung einer Holding-Struktur geprüft. Insbesondere soll hierbei das DSL- und das Portalgeschäft aus der freenet AG in Tochtergesellschaften ausgegliedert werden. Durch diese Maßnahmen werden u.a. die wertorientierte Unternehmensentwicklung und –steuerung der unterschiedlichen Geschäftsbereiche und –modelle gefördert. Die Börse reagierte prompt, die freenet-Aktie fiel um einen Prozentpunkt, die Aktie von der Drillisch AG sogar um fünf Prozent. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichSeit März dieses Jahres gibt es einen skurrilen Poker um den Kauf und die Zerschlagung des freenet-Unternehmens, der hauptsächlich von der Drillisch AG initiiert wurde. Drillisch möchte unbedingt mit der freenet Mobilfunksparte (ehemalig mobilcom) verschmelzen, weil sich das Unternehmen dadurch strategische Steuervorteile verspricht. Gemeinsam mit der United-Internet AG wurde dann eine Holding gegründet, über die das freenet-Unternehmen übernommen und zerteilt werden sollte. In der Folge gab es ein ständiges Hin und Her mit dem derzeitigen Stand, dass die neue Drillisch-United-Internet-Holding zwischenzeitlich 20 Prozent freenet-Aktien hält, die United-Internet die direkten Verhandlungen mit der freenet AG abgebrochen hat und Drillisch sich über ihr weiteres Vorgehen bedeckt hält. Lesen Sie auch: - United-Internet - Aktienspekulanten verhindern freenet-Übernahme? (Link: United-Internet - Aktienspekulanten verhindern freenet-Übernahme? ) - MSP-Holding hält jetzt 20,05 Prozent an freenet (Link: http://www.dsltarife.net/news/4046.html) - DSL - United-Internet kauft 20 Prozent von Versatel (Link: http://www.dsltarife.net/news/3978.html) - United-Internet erwirbt 9,68 Prozent an Drillisch (Link: http://www.dsltarife.net/news/3974.html) - United-Internet hat freenet-Übernahme-Verhandlungen abgebrochen (Link: http://www.dsltarife.net/news/3935.html) - freenet-Chef verlangt von Interessenten eine schnelle Kaufentscheidung (Link: http://www.dsltarife.net/news/3925.html) Beitrag aus der Rubrik Sonstige Meldungen Artikel von http://www.dsltarife.net/
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