Artikel drucken20.12.2007 |
GB - lebenslange Haftstrafen für Handy-Nutzung im PKW? |
Wenn man in Großbritannien als Führer eines fahrenden Autos beim Telefonieren mit einem Handy, Bedienen eines Navigationsgerätes, Hantieren mit einem MP3-Player oder Schreiben von Kurzmitteilungen auf einem Mobilfunktelefon erwischt wird, kann es nicht nur teuer werden, man kann sich unter Umständen auch auf eine lange Haftstrafe einrichten müssen. Diese Art Vergehen innerhalb eines fahrenden Fahrzeuges werden nämlich zukünftig mit drakonischen Gefängnisstrafen geahndet, alternativ auch mit Geldstrafen, deren Obergrenze nicht festgesetzt ist. In Großbritannien hat die Obrigkeit Handy-Sünder in fahrenden PKW's bereits seit dem Jahre 2003 im Visier. Gerade erst im Februar dieses Jahres wurde die Strafe von 40 Euro auf 80 Euro hoch gesetzt. Nun drohen Haftstrafen von bis zu zwei Jahren und ab 2008 werden die Strafen noch härter. Neu in der jetzigen Fassung des Gesetzes ist, dass der fahrende Fahrzeugführer auch bestraft werden kann, wenn er andere elektronische Geräte im Fahrzeug bedient. Mit der Erhöhung des Strafmaßes erhofft sich der Gesetzgeber, dass das "Handy-Verbot" in fahrenden Fahrzeugen zukünftig mehr Beachtung findet. Bislang hatten sich wenig Verkehrsteilnehmer an die geltenden Vorschriften gehalten. Mobilfunk-Prepaid-Tarif Crash-5 5 Cent/Minute in alle Netze!Anlass zur erneuten Änderung der Vorschriften war eine Studie des "Transport Research Laboratory", nach der das Telefonieren während der Fahrt gefährlicher sein kann, als wenn man betrunken hinterm Lenkrad sitzt. Es heißt, das Unfallrisiko steigt um den Faktor vier, wenn der Fahrer telefoniert. Auch Freisprechanlagen sollen das Unfallrisiko erhöhen. Die Britische Polizei ist angehalten, bei jedem Autounfall zu überprüfen, ob der Fahrer zuvor mit einem Handy oder anderem elektronischen Kleingerät hantiert hat. Wurde eine Person in Zusammenhang mit der Handy-Nutzung während des Führen eines fahrenden Fahrzeuges getötet, so drohen Haftstrafen von bis zu 14 Jahren und die Strafen werden noch härter: Ab kommenden Jahr können Unfälle mit Todesfolge als Totschlag gewertet werden, das bedeutet unter Umständen eine lebenslange Haftstrafe. Beitrag aus der Rubrik Handy Tarife Artikel von http://www.dsltarife.net/
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