Artikel drucken06.01.2008 |
USB-Stick - 'Sandisk' bietet Online-Backup der Daten an |
Kennen Sie noch die Zeiten, als man noch bis zu zehn Disketten benötigte, um ein einfaches Programm zu installieren, oder haben Sie noch massenweise voll geschriebene CDs mit Sicherungs-Updates Ihrer alten Daten? -DAS- alles konnte man noch in diesem Jahrzehnt erleben und das Jahr 2007 ist gerade einmal vorbei. Seit gut zwei Jahren gibt es eine Technik, die wesentlich einfacher zu handhaben ist, nämlich die so genannten USB-Sticks. USB-Sticks bieten heute als Standard bereits bis zu drei Gigabyte Speicherplatz an, sind gerade einmal so groß wie ein Kaugummi-Riegel (oder auch kleiner) und zeigen sich am PC als zusätzliches "Laufwerk". Der User kann wie gewohnt auf alle "Laufwerke" zugreifen und sämtliche Daten wie gewohnt hin und her kopieren. Einfache USB-Sticks (1-GB) sind heute schon für weniger als 10 Euro zu haben und werden deshalb auch immer mehr als Werbegeschenke angeboten, also insgesamt eine tolle Sache. Dennoch bieten USB-Sticks ungeahnte Gefahren, die vom leichtgläubigen Endverbraucher gerne übersehen werden: Zunächst einmal besteht die Gefahr, dass der Stick einfach gestohlen wird und fremde Personen somit Zugriff auf eventuell brisante Daten bekommen könnten. Diese Gefahr sollte jeder USB-Stick-Nutzer mit einer einfachen Passwort-Abfrage abwenden und wenn er das nicht macht, dann ist ihm auch nicht mehr zu helfen. Kennen Sie schon unseren DSL-Speed-Messer zum Messen der DSL-Geschwindigkeit?Doch eine ganz andere Gefahr lauert bei dem Gebrauch von USB-Sticks, nämlich die Gefahr eines kompletten Datenverlustes. USB-Stick-Nutzer sind nämlich gerne geneigt, Ihre Daten ausschließlich auf ihrem Stick zu schreiben, zu ändern oder zu ergänzen. Sicherungs-Updates auf der Festplatte des eigenen Rechners werden gerne einmal vergessen und die Katastrophe folgt stehenden Fußes, wenn der Stick verloren geht, die Waschmaschine nicht übersteht oder anderweitig unreparabel unbrauchbar geworden ist. -DIESES PROBLEM- hat der Hersteller "Sandisk" erkannt und bietet Kunden des USB-Sticks "Cruzer Titanium Plus" die Möglichkeit, für ihre Daten ein automatisches Online-Bachup anzulegen. Nach Anschließen des Sticks am PC, stellt der Stick automatisch eine Online-Verbindung zum Sandisk-Sicherungs-Server her und aktualisiert sämtliche Daten, die während des Offline-Gebrauchs auf des Stick verändert wurden. Daten werden ergänzt, aktualisiert oder auch gelöscht, wobei gelöschte Daten dabei 30 Tage vorrätig bleiben. Sandisk-Kunden, die diesen Dienst in Anspruch nehmen möchten, erhalten für ihre Backups einen Speicherbereich von vier Gigabyte und zwar über den Dienste-Anbieter "BeInSync Ltd" aus Israel. Der Backup-Dienst ist für die ersten sechs Monate gratis, danach zahlt der Kunde einen Jahresbeitrag in Höhe von etwa 30 US-Dollar. Zu haben ist der neue Sandisk "Cruzer Titanium Plus"-USB-Stick ab etwa März 2008 und soll dann in der 4-GB-Version gut 60 US-Dollar kosten. Beitrag aus der Rubrik Sonstige Meldungen Artikel von http://www.dsltarife.net/
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