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iPhone - Appel senkt Verkaufsprognose fürs I.Q.2008 massiv



iPhone - Appel senkt Verkaufsprognose fürs I.Q.2008 massiv Laut einer Meldung der chinesischsprachigen Wirtschaftszeitung 'Economic Daily News' soll der US-amerikanische Hersteller des iPhones, Apple, seine Verkaufsprognosen für das zweite Geschäftsquartal 2008 (01.01.08 bis 31.03.08) massiv gesenkt haben. Zunächst war der Hersteller von etwa zwei Millionen verkauften Handys in diesem Zeitraum ausgegangen, jetzt wurde die Zahl auf zwischen einer und 1,2 Million revidiert.

Die Economic Daily New bezieht sich bei ihrer Meldung auf Informationen von Zuliefererfirmen aus Taiwan. Als Grund für die Absenkung der Prognosen werden die geringen Absatzzahlen in Europa genannt. Während Apple aus den USA nach 76 Tagen bereits den Verkauf des EINE - Millionsten iPhone-Handys vermelden konnte, gibt es aus den Ländern Großbritannien, Deutschland und Frankreich nur sehr dürftige Informationen über iPhone-Verkaufszahlen.

Insgesamt heißt es aus Europa, die iPhone-Verkaufszahlen liegen weit unter den Erwartungen. Während aus Großbritannien wenigstens eine Zahl von 190.000 verkauften iPhones aus dem Jahre 2007 genannt wird, kommen aus Deutschland überhaupt keine Informationen. Veröffentlichte Studien sollen aber belegen, dass das iPhone-Handy in Großbritannien und Deutschland deshalb nicht angenommen wird, weil dem Endverbraucher das Preis-Leistungsverhältnis einfach zu schlecht ist.

Kennen Sie schon unseren DSL-Speed-Messer zum Messen der DSL-Geschwindigkeit?Wenn auch aus Frankreich keine konkreten Verkaufszahlen genannt werden so heißt es von dort doch allgemein, der iPhone-Absatz in Frankreich wäre besser als in Großbritannien und Deutschland. Begründet wird diese Tendenz mit der Tatsache, dass das iPhone-Handy auch als SIM-LOCK-freies Handy zu bekommen ist. In Deutschland und Großbritannien gibt es das Gerät lediglich in Kombination mit teuren Laufzeitverträgen und selbst nach Ablauf von zwei Jahren kann man das Handy nicht für andere Netze freischalten lassen.

Aus den USA kommen immer wieder widersprüchliche Aussagen hinsichtlich der tatsächlich verkaufen iPhone-Zahlen insgesamt. Während Apple-Chef Steve Jobs Mitte Januar 2008 auf der MacWorld in San Francisco den Absatz von vier Millionen iPhones vermeldet, nennt Apples Finanzchef Peter Oppenheimer bei der Bekanntgabe der Ergebnisse aus dem ersten Geschäftsquartal 2007/2008 ganz andere Zahlen. Hier heißt es, im Zeitraum vom 01.07.07 bis 30.09.07 seien 1,119 Millionen iPhones verkauft worden und im Zeitraum 01.10.07 bis 31.12.07 insgesamt 2,315 Millionen (also insgesamt 3,434 Millionen).

Auch die Ergebniszahlen lesen sich irgendwie unschlüssig. Apple will bei 2,315 Millionen verkauften iPhones einen Gesamtumsatz von 241 Millionen US-Dollar erzielt haben. In diesen Umsatzzahlen sollen auch die Anteile aus den laufenden Mobilfunkverträgen der Exklusiv-Vertriebspartner bereits enthalten sein. Das aber würde bedeuten, dass Apple pro verkauftes iPhone einen Umsatz von 104,10 US-Dollar erzielt hätte und -DAS- kann angesichts des Endpreises von 399 Dollar bzw. Euro ja wohl nicht stimmen.


Beitrag aus der Rubrik Sonstige Meldungen



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