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HanseNet will zukünftig auch Arcor-Netz für DSL-Anschlüsse nutzen



HanseNet will zukünftig auch Arcor-Netz für DSL-Anschlüsse nutzenNach Informationen des Wirtschaftsmagazins 'Capital (Link: http://www.capital.de/unternehmen/100009474.html)' will die Telecom-Italia-Tochter aus Hamburg, die HanseNet, zukünftig auch das unabhängige Festnetz von Arcor für DSL-Anschlüsse seiner Kunden nutzen. Die Verhandlungen zwischen beiden Unternehmen seien bereits 'weit' fortgeschritten heißt es in der Meldung, wobei sich 'Capital' auf Informationen aus mit dem Vorgang vertraute Personen beruft.

Die HanseNet ist nach dem Zukauf der AOL-Festnetzkunden eines der größten DSL-Provider in Deutschland. Die HanseNet vertreibt die DSL-Marke 'Alice', die bereits heute in weiten Teilen des Landes als unabhängiges DSL-Produkt (das heißt, ohne notwendigen Telefonanschluss der Deutschen Telekom und damit ohne Telefon-Grundgebühren) angeboten wird. Bis dato greift die HanseNet vor allem auf das unabhängige Netz der spanischen Telefonica zurück, die mit der HanseNet-Mutter Telecom-Italia über den italienischen Mischkonzern 'Olimpia' anteilsmäßig verbunden sind.

Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichMit ihrem Joint Venture möchten sowohl Arcor als auch die HanseNet ihre Position am deutschen DSL-Markt weiter stärken und vor allem die HanseNet möchte sich durch diesen Deal noch unabhängiger von der Deutschen Telekom machen. Bis dato greift die HanseNet in Regionen, in denen sie nicht mit einem eigenen Netz vertreten ist, auf das Netz der Telekom zurück, derartige Anschlüsse sind aber immer noch mit einer Telefon-Grundgebühr von mindestens 16,36 Euro verbunden, die der Kunde zusätzlich zu zahlen hat.

Die Vodafone-Tochter 'Arcor' verbündet sich damit erstmalig mit einem Konkurrenten, Capital schreibt, "... um die Telekom gemeinsam zu bekämpfen ...". Eine ebenfalls starke DSL-Präsenz zeigt zwischenzeitlich die United-Internet mit ihrer Festnetz-Tochter '1und1'. 1und1 arbeitet ebenfalls mit der spanischen Telefonica zusammen, aber auch mit dem Kölner Festnetzbetreiber QSC. Die United-Internet-AG ist derzeit dabei, große Anteile an seine DSL-Konkurrenten 'freenet' und 'Versatel' aufzukaufen. Über eine gemeinsame Holding mit der Drillisch-AG besitzt die United-Internet ein 25-prozentiges Aktienpaket an freenet und alleine ein 25-prozentiges Aktienpaket an Versatel.


Beitrag aus der Rubrik Provider News



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