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DSL - Auch O2 stöhnt über verschleppte Telekom-Freischaltungen



DSL - Auch O2 stöhnt über verschleppte Telekom-FreischaltungenGab es in der jüngeren Vergangenheit mehr Klagen und Beschwerden der größeren DSL-Provider über verschleppte Freischaltungen der Teilnehmeranschlussleitungen durch die Deutsche Telekom, so stöhnt jetzt auch O2-Chef 'Jamie Smith' über zu lange Wartezeiten für die Freischaltung der "letzten Meile".

Gegenüber dem Handelsblatt meinte O2-Chef Jamie Smith, zwischenzeitlich würde es durchschnittlich bis zu 40 Tagen dauern, bis die Deutsche Telekom die angemeldeten Teilnehmeranschlüsse freischalten würde. Solche Wartezeiten seien vollkommen inakzeptabel meinte Smith weiter.

Smith griff aber nicht nur die Deutsche Telekom an, sondern auch die Bundesnetzagentur. Smith meinte, die Bundesnetzagentur würde die Telekom-Konkurrenten nur wenig unterstützen und sich weitgehend aus der Sache heraushalten. Die Deutsche Telekom sei schließlich verpflichtet, Wettbewerbern wie O2 ein Teil ihres Netzes zur Verfügung zu stellen und darüber hätte auch die Bundesnetzagentur zu wachen.

Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichNach Beschwerden der Telekom-Konkurrenten hat die Bundesnetzagentur allerdings nicht nur die Beschwerden -in sich- zur Kenntnis genommen, sie hat im Dezember 2007 auch neue Regelungen (Link: http://www.dsltarife.net/news/4078.html) in den Standard-Verträgen festgelegt. Hiernach können die DSL-Anbieter ihren Bedarf nun vorab bei der Deutschen Telekom anmelden, die der Bonner Konzern dann auch bereitstellen muss. Bis dato hatte die Telekom den Bedarf immer von den vorherigen Abfragen neu geregelt. Sollte die Konkurrenz die angemeldete Anzahl an Leitungen nicht abnehmen, so hat sie dafür allerdings jeweils eine entsprechende Entschädigung an die Telekom zu zahlen.

Die im Dezember 2007 getroffenen Regelungen haben mit dem Überprüfungsverfahren um einen möglichen Missbrauch der Telekom gegenüber seiner Konkurrenz nichts zu tun. Das Überprüfungsverfahren zur TAL-Bereitstellung wird fortgesetzt. Im Dezember hieß es noch, mehr als 300.000 DSL-Kunden würden auf die Freischaltung ihrer Leitungen warten. Jetzt heißt es, gut 100.000 DSL-Anträge sind noch nicht freigeschaltet.


Beitrag aus der Rubrik DSL-Tarif Infos



Artikel von http://www.dsltarife.net/
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