Artikel drucken13.02.2008 |
Britische Provider sollen Musik-Piraten sperren |
Aus einem Bericht der 'Times' geht hervor, dass die britische Regierung ein Gesetzestwurf vorgelegt hat, das auf Personen zielt, die wiederholt beim illegalen Downloads von geschützter Musik oder geschützten Filmen erwischt werden. Nach dem Gesetzesentwurf sollen demnach alle Personen, die dreimal in Zusammenhang mit Online-Piraterie ermittelt wurden, von ihren Providern gesperrt werden. Beim ersten Vergehen soll der User eine Warn-Mail erhalten, beim zweiten Vergehen soll er für kurze Zeit gesperrt werden und beim dritten Vergehen "fliegt er raus". "Eine wirksame Eindämmung von Raubkopien bedarf eines gemeinsamen Vorgehens. Auch ISPs (Internet-Service-Provider) müssen sich hier ihrer Verantwortung stellen", so Christine Ehlers, Sprecherin der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU), gegenüber dem pressetext. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichMit dem geplanten Gesetz würde die britische Regierung dem Druck von Vertretern der Musik- und Filmindustrie nachgeben wollen, so heißt es weiter in dem pressetext-Artikel. Nach dem Gesetz ist es dann sogar möglich, Provider, die nicht den Vorschriften nachkommen, selbst zur Verantwortung zu ziehen. Derartige Lösungen könnten aber nur als Ergänzung zu bereits bestehenden Regelungen verstanden werden. Ob eine derartige Regelung tatsächlich die Online-Piraterie wirksam eindämmen kann bleibt abzuwarten. Wenn ja, könnte dies auch eine Signalwirkung für andere Länder haben. Quelle: ComputerWoche.de (Link: http://www.computerwoche.de/nachrichten/1855507/?ILC-RSSFEED&feed=1855507%20rssnews&__id=7701801d6ef45166390e314598a9baca) Beitrag aus der Rubrik Sonstige Meldungen Artikel von http://www.dsltarife.net/
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