Artikel drucken17.02.2008 |
Bochum - Nokia-Autoelektronik-Sparte geht an Bosch oder BMW? |
Mitte Januar dieses Jahres wurde bekannt, dass der finnische Handy-Hersteller Nokia seine Produktionsstätte in Bochum (Link: http://www.dsltarife.net/news/4161.html) aufgeben wird und voraussichtlich 2.000 der insgesamt gut 2.300 Beschäftigten ihre Arbeit verlieren werden. Zwei andere Bereiche, nämlich Forschung und Entwicklung sowie die Autoelektronik-Sparte sollten zwar verkauft werden, ihre Standorte jedoch erhalten bleiben. Nun meldet die Nachrichtenagentur 'Focus', dass Nokia für die Autoelektronik-Sparte offenbar Interessenten gefunden hat. Focus nennt Bosch und BMW als mögliche Kaufinteressenten, wobei Bosch dieser Spekulation bereits konsequent widersprochen hat. Auch Nokia selbst hatte bereits Ende Januar 2008 bekannt gegeben, dass eine ehemaliger Nokia-Bereichsleister und die Beteiligungsgesellschaft Equity Partners an dem Autoelektronik-Geschäft interessiert sind. Mobilfunk-Prepaid: Community-Gespräche schon ab 3 Cent/Minute!Laut Focus gibt es zu mindestens konkrete Verhandlungen zwischen Nokia und dem Autohersteller 'BMW' aus München und mit dem Vorgang vertraute Personen wollen wissen, dass BMW ernsthaft eine mögliche Übernahme des Betriebes, mit insgesamt gut 230 Beschäftigten, prüft. Ganz spurlos ist die öffentliche Kritik an Nokia, bezüglich seines Abzugs aus Deutschland, nicht vorbei gegangen. Laut Focus plant Nokia nämlich, in den kommenden zwei Wochen eine Stiftung für einen Technologiepark in Bochum zu gründen. Das Stiftungskapital kommt komplett von Nokia und soll die Größe von zwischen 30 und 50 Millionen Euro haben. Ob dieses Stiftungsgeld in Zusammenhang mit den zurückgeforderten Subventionsgeldern (Link: http://www.dsltarife.net/news/4257.html) in Höhe von gut 41 Millionen Euro stehen, ist nicht bekannt. Beitrag aus der Rubrik Sonstige Meldungen Artikel von http://www.dsltarife.net/
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