Artikel drucken22.02.2008 |
DSL - Telekom stellt mehr TAL-Schaltkapazitäten bereit |
In den vergangenen Wochen und Monaten gab es immer wieder Meldungen, dass die Telekom nicht mit der Freischaltung der DSL-Verbindungen ihrer Konkurrenten nachkommt und sich somit zeitweise Bearbeitungsrückstände von bis zu 300.000 DSL-Freischaltungen aufgebaut hätten. Die Telekom-Konkurrenz sprach dabei von bewusst verschleppten Bearbeitungen der Anträge um die Konkurrenz zu schwächen, die Telekom sprach stets davon, man hätte bisher jedes angemeldete Kontingent komplett erfüllt und abgearbeitet. Kern des Streits sind die so genannten 'Teilnehmeranschlussleitungen' (TAL), das sind die Strecken von den Schaltkästen zur jeweiligen Wohnung des DSL-Kunden (auch letzte Meile genannt). Bis dato wurden die TAL-Zahlen von der Telekom jeweils aus den vorangegangenen drei Monaten hochgerechnet, seit Dezember können die Telekom-Konkurrenten ihre Kontingente direkt anmelden, haben allerdings auch bis zu vier Euro/Anschluss zu zahlen, wenn dieses Kontingent nicht abgenommen wird. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichImmer noch sprechen die Telekom-Konkurrenten von viel zu wenig bereitgestellten Teilnehmeranschlussleitungen, so vorgestern erst durch den Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten' (VATM) bei einer Anhörung bei der Bundesnetzagentur. Hier hieß es, derzeit müssten immer noch mehr als 100.000 Kunden (Link: http://www.dsltarife.net/news/4318.html) auf die Freischaltung ihrer DSL-Leitungen warten, nur weil die Telekom mit ihren Kapazitäten nicht nachkommt. Der Telekom-Vertreter wies die Kritik des VATM zurück und meinte, mögliche Fehlzahlen lägen nur darin begründet, dass die Konkurrenten sich nicht an das jetzt vorgeschriebene Meldeverfahren gehalten hätten. Nun heißt es, die Telekom habe die von der Bundesnetzagentur geforderten Schaltkapazitäten von 330.000 Teilnehmeranschlussleitungen zur Verfügung gestellt, damit die Bearbeitungsrückstände "signifikant" reduziert werden können. Dennoch könne es aber weiterhin zu Verzögerungen kommen, so T-Home-Vorstand Timotheus Höttges, weil die Konkurrenten immer noch nicht das von der Bundesnetzagentur vorgegebene Meldeverfahren einhalten. Um die Wartezeiten für den Kunden so kurz wie möglich zu halten, fordert T-Home die Wettbewerber auf, ihre Verträge zeitnah auf das neue TAL-Standardangebot umzustellen. Beitrag aus der Rubrik DSL-Tarif Infos Artikel von http://www.dsltarife.net/
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