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Versatel - DSL-Preisverfall belastet Neukundengeschäft



Versatel - DSL-Preisverfall belastet NeukundengeschäftDie Preise für DSL-Anschlüsse sind im vergangenen Jahr massiv gesunken, wobei vor allem die Deutsche Telekom die Konkurrenz massiv unter Druck setzte. Versatel (Link: http://www.dsltarife.net/tarife-provider-51.html) ist nun der erste Anbieter, der seine Investoren vor einer Abschwächung des Booms warnt. Die Veröffentlichungen der Quartalszahlen aus dem vierten Quartal 2007 zeigen, dass der bereinigte EBITDA-Gewinn um 17,7 Prozent auf nunmehr nur noch 51,7 Millionen Euro gefallen ist. Zwar sind die Umsätze um 6,4 Prozent (auf 186,5 Millionen Euro) gestiegen, dennoch habe sich ein Verlust von 7,1 Millionen Euro ergeben.

Für das laufende Geschäftsjahr 2008 rechnet Versatel-Vorstandschef Peer Knauer mit einem Umsatz von insgesamt 730 bis 740 Millionen Euro. Der EBITDA-Wert (Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) soll im laufenden Jahr um rund fünf Prozent auf mindestens 200 Millionen Euro steigen. Mit einem Sparprogramm rechnet Knauer dann mit einem ausgeglichenen Geschäftsergebnis. Für das DSL-Neukundengeschäft erwartet Knauer deshalb auch nur mit einem Wachstum von zwischen 100.000 und 120.000 Kunden (im Jahre 2007 waren es immerhin 173.000 DSL-Neukunden).

Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichVersatel selbst gilt seit Monaten als potentieller Übernahmekandidat. Alleine in den letzten drei Monaten hatte die United-Internet-AG Aktienpakete im Gesamtumfang von 25 Prozent gekauft. Knauer (Link: http://www.dsltarife.net/news/4216.html) allerdings will seinerseits das Feld nicht kampflos räumen und hatte Ende Januar angekündigt, zukünftig mehr auf den Einkauf von DSL-Kunden zu setzen, als DSL-Neukunden 'organisch zu sammeln'. Diese Strategie sei letztlich günstiger, so wenigstens eine Formulierung im Handelsblatt vom 28.01.08.

Ende Januar hieß es in den Medien, dass Knauer auf die M:Net aus München und/oder die NetCologne aus Köln schielt. Heute wird auch der Name freenet genannt, die sowieso ihr DSL-Geschäft verkaufen möchten. freenet allerdings wird bereits durch die United-Internet mit 25 Prozent kontrolliert und ein dortiger Einstieg könnte für Knauer zur Mördergrube werden. Andererseits heißt es auch wieder in den Medien, die Versatel AG hätte zwar Expansionspläne, mit freenet wäre man allerdings noch nicht in konkreten Verhandlungen getreten.


Beitrag aus der Rubrik Provider News



Artikel von http://www.dsltarife.net/
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