Artikel drucken28.02.2008 |
O2-Mutter 'Telefonica' macht 8,9 Milliarden Euro Gewinn |
Der spanische 'Telefonica', zu der auch die O2-Germany gehört, gab heute ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2007 bekannt. Danach erwirtschaftete das Unternehmen weltweit einen Netto-Gewinn von insgesamt 8,9 Milliarden Euro. In der Bilanz finden sich allerdings auch Einnahmen in Höhe von 2,8 Milliarden Euro aus dem Verkauf des britischen Funknetzbetreibers 'Airwave' sowie die TV-Produktionsgesellschaft 'Endemol'. Aus den Telefonica-Zahlen ergibt sich dennoch eine Umsatzsteigerung von 6,7 Prozent auf insgesamt 56,4 Milliarden Euro. Schwerpunkt des Geschäftes ist weiterhin Spanien, mit einem Umsatzanteil von 36,6 Prozent, gefolgt von Lateinamerika mit 35,6 Prozent und Europa (ohne Spanien) mit 25,6 Prozent. Die Telefonica-Gruppe verwaltete Ende 2007 insgesamt 228,5 Millionen Kunden, das ist eine Steigerung von 12,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2006. Hiervon verteilen sich insgesamt 169,2 Millionen Kunden auf das Mobilfunkgeschäft und 59,3 Millionen auf das Festnetzgeschäft. Während der Konzern die Zahl der Mobilfunk-Kunden um 16,6 Prozent seigern konnte, stieg die Zahl der Festnetzkunden um beachtliche 29 Prozent (bzw. 10,2 Millionen Kunden). Schauen Sie doch auch mal nach einer Handy-Flatrate !Einen Teil der Gewinne will die Telefonica nutzen, um weitere Aktien zurückzukaufen. Das Unternehmen gab bekannt, dass man in diesem Jahr rund 100 Millionen Anteilsscheine im Gesamtwert von gut zwei Milliarden Euro zurückkaufen werde. Diese Aktion soll bis zur ersten Jahreshälfte 2009 abgeschlossen sein. Bereits in den vergangenen Jahren hatte die Telefonica erhebliche Anteile zurückgekauft. Im Jahre 2007 hatte der Konzern beispielsweise eine Rückkaufsaktion im Gesamtvolumen von 2,7 Milliarden Euro abschließen können. Einen weiteren Teil der Gewinne will das Unternehmen in die Expansion ihres Auslandsgeschäftes investieren. So hatte die Telefonica bereits im Jahre 2007 angekündigt, das Mobilfunknetz der deutschen O2-Germany auf GSM-EDGE und UMTS-HSDPA aufrüsten zu wollen und hierfür bis zum Jahre 2010 insgesamt 3,5 Milliarden Euro bereitzustellen. Beitrag aus der Rubrik Provider News Artikel von http://www.dsltarife.net/
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