Artikel drucken01.03.2008 |
Spekulationen über QSC-Übernahme durch Versatel |
Zum Thema Konsolidierungen von DSL-Provider auf dem deutschen Markt wird in jüngerer Vergangenheit immer wieder der unabhängige Netzbetreiber und DSL-Zugangsanbieter, die Versatel AG (Link: http://www.dsltarife.net/tarife-provider-51.html) aus Berlin genannt. Einerseits gilt die Versatel AG selbst als Übernahmekandidat (die United-Internet-AG hat in jüngerer Zeit mehr als 25 Prozent Aktienanteile erworben) andererseits möchte auch Versatel sich mit eigenen Mitteln vergrößern. Hierbei wurden die Kölner QSC, die Münchener M:Net und die Hamburger freenet AG genannt. Seit gestern nun gibt es übereinstimmende Meldungen in denen es heißt, die Versatel AG denkt konkret daran, die QSC aus Köln zu übernehmen. Es heißt, die QSC-Großaktionäre, der Finanzinvestor 'Baker Capital' und der QSC-Vorstandschef 'Bernd Schlobohm' hätten bereits eine grundsätzliche Verkaufsbereitschaft signalisiert, würden allerdings auf eine höhere Bewertung der Aktien drängen. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichDiese Meldung kommt allerdings nicht überraschend: So hatte Versatel-Chef Peer Knauer am vergangenen Mittwoch während der Bilanzvorlage für das Jahr 2007 angedeutet, man wolle einerseits ein Sparprogramm auflegen, um die Kosten für die Neukundengewinnung zu reduzieren, andererseits wolle man durch Zukäufe wachsen, denn dies sei billiger als "organisch" Kunden "einzusammeln". In den jetzigen Meldungen heißt es, Versatel könne für die Finanzierung von Zukäufen rund 200 Millionen Euro selbst aufbringen, würde allerdings auch vom Versatel-Großaktionär 'Apax' (die Apax besitzt rund 44 Prozent Aktienanteile an Versatel) Unterstützung finden. Beitrag aus der Rubrik Provider News Artikel von http://www.dsltarife.net/
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