Artikel drucken12.03.2008 |
Japan - 'GSM' wird durch 'UMTS' zum 'Auslauf-Modell' |
Aufgrund der Tatsache, dass sich die Japaner mehr über elektronische Kleingeräte, wie Smartphones oder Handys (als Statussymbol) definieren (und nicht wie in Deutschland über Autos), gelten die Asiaten seit je her als Vorreiter in diesem Segment. So kommen aus Asien die besten Ideen und Trends für Anwendungen im Bereich mobiler Kommunikation, aber auch immer wieder innovative Neuerungen in der Technik. Nun zeichnet sich in Japan ein Trend ab, der auf Sicht gesehen, die ganze Welt betreffen wird: In Japan stehen die GSM-Mobilfunk-Netze (also die Netze der 'zweiten Generation') vor dem AUS, sie werden durch die Mobilfunk-Technik der 'dritten Generation' (UMTS) ersetzt. Bereits jetzt ist es in Japan nicht mehr möglich, ein Mobilfunk-Vertrag für das GSM-Netz abzuschließen und seit Januar dieses Jahres werden die Mobilfunk-Anbieter von den Herstellern auch nicht mehr mit GSM-Handys beliefert. Schauen Sie doch auch mal nach einem UMTS-Tarif !Während in Deutschland die Mobilfunk-Konzerne durch die mehr als 50 Milliarden teure Vorleistung für UMTS-Lizenzen nur schwer und ganz langsam eigene UMTS-Netze aufbauen konnten, nahm der japanische Netzbetreiber 'NTT DoCoMo' bereits 2001 das weltweit erste UMTS-Netz in Betrieb. Zwischenzeitlich besitzen mehr als 85 Prozent aller japanischen Mobilfunkkunden UMTS-fähige Mobilfunkgeräte. (Im Vergleich: In Deutschland nutzten Ende 2007 gerade einmal zehn Prozent der Kunden einen UMTS-Anschluss). Beitrag aus der Rubrik Handy Tarife Artikel von http://www.dsltarife.net/
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