Artikel drucken14.03.2008 |
'Arcor' bleibt als Marke zunächst erhalten |
In dieser Woche wurde gemeldet, dass die Arcor-Mutter 'Vodafone (Link: http://www.dsltarife.net/mobilfunk/tarife-provider-2.html)' die noch fehlenden Aktienpakete an dem unabhängigen Festnetzbetreiber Arcor (Link: http://www.dsltarife.net/tarife-provider-4.html) von der Deutschen Bahn AG sowie von der Deutschen Bank (Link: http://www.dsltarife.net/news/4411.html) (insgesamt 26 Prozent) zurückkaufen will. Damit gehört Arcor dann zu 100 Prozent Vodafone. Vodafone war jahrelang hauptsächlich im Mobilfunkgeschäft tätig und will nun mehr und mehr ins Festnetzgeschäft. Medienspekulationen gehen davon aus, dass Vodafone mit der Gesamtübernahme der Arcor-Aktien auch den Markennamen 'Arcor' vom Markt nehmen will. Nun meldet das Handelsblatt, dass der Arcor-Aufsichtsrat sich am Donnerstag in einer außerordentlichen Sitzung getroffen hat, um über die Zukunft der Marke 'Arcor' zu beraten. Weiter heißt es, Vodafone-Chef Friedrich Joussen habe signalisiert, dass er die Marke 'Arcor' solange nicht vom Markt nehmen will, solange das Geschäft mit dem Markennamen 'Arcor' noch wachse. Erst wenn die Nachfrage im DSL-Festnetzgeschäft sinke, soll darüber entschieden werden, ob die Festnezt-Tochter mit dem Mobilfunk-Unternehmen verschmolzen wird. Joussen erwartet ein Abklingen des DSL-Booms ab etwa 2010 und bis dahin bleibt 'Arcor' als Produktname erhalten. Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichSeit gut einem Jahr fordern die Investoren von Vodafone einen Strategiewechsel, und zwar weg vom ausschließlichen Mobilfunkgeschäft, hin zu Kombi-Produkte aus Festnetz und Mobilfunk. Vodafone ist seither dabei sich auch mehr im Festnetzgeschäft zu engagieren, wie beispielsweise der Einkauf der Tele2-Festnetz-Präsenzen (Link: http://www.dsltarife.net/news/3746.html) in Spanien und Italien im Oktober vergangenen Jahres. Auch auf dem deutschen DSL-Markt möchte Vodafone sich besser positionieren. Galt Arcor als Festnetztochter jahrelang eher als ein Anhängsel, den man am liebsten verkaufen würde, so soll das Unternehmen jetzt komplett übernommen werden, um sich einerseits besser am deutschen DSL-Markt positionieren zu können, andererseits die Kosten für die DSL-Vorleistungen weiter zu senken. Beitrag aus der Rubrik Provider News Artikel von http://www.dsltarife.net/
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