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Ist das iPhone für die T-Mobile ein riesiges Verlustgeschäft?



Ist das iPhone für die T-Mobile ein riesiges Verlustgeschäft?Seit Anfang Februar 2008 gibt es das Apple-iPhone-Handy auch in einer 16-Gigabyte Version. Während das neue Gerät bereits seit Anbeginn in den Online-Shops der Exklusivvermarkter AT&T in den USA und O2-UK in Großbritannien zu finden war und Orange in Frankreich das Gerät zu mindestens angekündigt hatte, war von der T-Mobile in Deutschland nichts zu hören. Keine Ankündigung, keine Werbung, keine Verfügbarkeit im Online-Shop, und -DAS- bis zum heutigen Tage.

Zwar findet sich auf der iPhone-Bestellseite der T-Mobile ein winziger Hinweis auf das 16-GB-Handy, dies aber nur in den Sternchentexten. Hiernach gibt es das 16-GB-iPhone zum Preis von 499 Euro, das Gerät lässt sich allerdings nur über die telefonische Hotline bestellen. T-Mobile Bestandskunden haben nicht die Möglichkeit, auf das 16-GB-Handy zu wechseln, das Gerät wird lediglich an Neukunden ausgegeben und das auch erst ab dem 22.April 2008.

Nun muss die Frage erlaubt sein, warum behandelt die T-Mobile das 16-GB-iPhone so stiefmütterlich. Eine mögliche Antwort wäre: Das 8-GB-iPhone entwickelt sich für die T-Mobile zu einem riesigen Verlustgeschäft.

Schauen Sie doch auch mal nach einer Handy-Flatrate !Niemand kennt die Einkaufs- und Vertriebskonditionen für das iPhone genau. In den Medien wurde aber immer wieder berichtet, dass die Exklusivvermarkter den ausgewiesenen Ladenendpreis zu 100 Prozent an Apple weiterzuleiten haben, also dass Apple das Gerät nicht subventioniert. Weiter wurde immer spekuliert, Apple habe vertraglich vereinbart, dass das iPhone auch nicht zu einem geringeren Preis angeboten oder als freies Handy verkauft werden darf.

Fakt ist, dass das iPhone in den USA nach einem riesigen Hype zum Verkaufsstart am 28.Juni 2007 massenhaft verkauft wurde. Nach gerade einmal 76 Tagen vermeldete Apple, es wären bereits über eine Million iPhones über den Ladentisch gegangen. Auch in Europa wurde zunächst mit einem Hype auf das Apple-iPhone-Handy gerechnet und es ist durchaus nicht abwegig zu vermuten, dass die T-Mobile im Rahmen ihrer Verträge mit Apple eine Mindestabnahme vereinbart hat. Wir stellen hierbei einfach mal die Zahl 250.000 Geräte in den Raum.

Die T-Mobile hatte Ende Januar 2008 veröffentlicht, dass das iPhone-Handy im Zeitraum von 11 Wochen (dies entspricht Ende Januar 2008), insgesamt 70.000 Mal verkauft werden konnte. Wenn man einmal davon ausgeht, dass die T-Mobile zwischenzeitlich vielleicht insgesamt 100.000 Geräte tatsächlich verkauft hat, würde sie bei unserer Rechnung noch auf 150.000 Geräte sitzen geblieben sein. Sollte Apple dann tatsächlich die ausgewiesenen 399 Euro pro Gerät von der T-Mobile fordern können, so sitzt die T-Mobile auf einen riesigen Berg von Ladenhütern die sie nicht verkaufen kann, aber mit gut 60 Millionen Euro noch zu bezahlen hat.


Beitrag aus der Rubrik Sonstige Meldungen



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