Artikel drucken07.05.2008 |
Handy-TV via DVB-H zur Fußball-EM nur in einigen Städten? |
Wie bereits mehrfach berichtet, werden die Bundesbürger zu Beginn der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz (Juni 2008) wohl auf mobiles Fernsehen über DVB-H-fähige Handys verzichten müssen. DVB-H ist ein speziell für Handys entwickelter Standard für deren Sendebetrieb das Unternehmen 'Mobile 3.0 (Link: http://www.dsltarife.net/news/4165.html)' verantwortlich ist. Das Unternehmen hat von den Landesmedienanstalten, länderbezogen die Sendelizenzen erhalten, nur sind von den zuständigen Staatskanzleien noch nicht die jeweiligen Frequenzen zugeteilt, so wenigstens Mobile-3.0-Chef Rudolph Gröger (Link: http://www.dsltarife.net/news/4588.html) in einem Vortrag vor gut zehn Tagen in Berlin. Über die Plattform Mobile 3.0 werden Fernsehprogramme von den Sendern ARD, ZDF, RTL, VOX, Sat.1, ProSieben, N24 und n-tv bereitgestellt, die speziell für den Empfang von geeigneten Mobilfunkgeräten produziert sind. Es gibt zwar auch die Möglichkeit, digitales Fernsehen auf Endgeräten mit einem DVB-T Empfangsteil (terrestrisch, also Antenne) zu empfangen, doch sind diese Beiträge nicht für die kleinen Handy-Displays optimiert. Schauen Sie doch auch mal nach einer Handy-Flatrate !Nun meinte auch Henrik Rinnert, Geschäftsführer der Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH (MFD), auf dem "Medientreffpunkt Mitteldeutschland" in Leipzig, Handy-TV über DVB-H wird es bis zur Fußball-EM im Juni wohl nur in einigen deutschen Städten geben können. Auch der ZDF-Medienpolitiker 'Emil Kettering' meinte, DVB-H wird sich zwar in den nächsten fünf Jahren durchsetzen, doch derzeit "... liegt der Ball bei den Landesmedienanstalten ...". Beitrag aus der Rubrik Sonstige Meldungen Artikel von http://www.dsltarife.net/
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