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freenet verliert im 1.Q 2008 insgesamt 90.000 DSL-Kunden



freenet verliert im 1.Q 2008 insgesamt 90.000 DSL-KundenDie sich seit Monaten hinziehenden Meldungen um eine Neuausrichtung des Internet-Dienstleisters freenet (Link: http://www.dsltarife.net/tarife-provider-3.html) haben vor allem im Bereich des DSL-Festnetzgeschäftes massive Spuren im Konzern hinterlassen: Wie jetzt aus den veröffentlichten Geschäftszahlen des ersten Quartals 2008 hervor geht, verlor das Unternehmen in nur drei Monaten gut 90.000 DSL-Kunden.

Konkret heißt es in den Geschäftszahlen, zwischen Anfang Januar und Ende März dieses Jahres sank die Zahl der freenet-DSL-Kunden von 1,28 Millionen auf 1,19 Millionen Kunden. Trotz Akquise neuer Kunden verlor das Unternehmen damit netto 90.000 Breitbandkunden. Das Unternehmen sieht die Abwanderung einerseits darin begründet, dass sich das Unternehmen zukünftig auf den Bereich Mobilfunk ausrichten wird, andererseits sei der TAL-Auftragsstau der Deutschen Telekom zum Ende des Jahres 2007 nicht spurlos am Unternehmen vorbeigegangen. Hier hätten viele Neukunden ihren Antrag bereits wieder zurückgezogen, bevor die DSL-Leitung überhaupt freigeschaltet werden konnte.

Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichAuch im Bereich "Schmalband-Kunden" ist die Kundenzahl in den ersten drei Monaten 2008 massiv zurückgegangen. Konkret habe das Unternehmen zum Ende des Jahres 2007 noch 2,96 Millionen Schmalband-Kunden verwaltet; Ende März 2008 waren es nur noch 2,56 Millionen Kunden, also ein Rückgang von insgesamt 400.000 Kunden.

Leicht zugenommen hat allerdings das Web-Hosting-Geschäft über die freenet-Tochter "Strato". Zum 31.03.2008 verwaltete das Unternehmen in diesem Bereich gut 1,23 Millionen Kunden. Das ist ein Zugewinn von insgesamt 30.000 Neukunden.

Die Meldungen über die Neuausrichtung für den Bereich Mobilfunk wirkten sich allerdings positiv aus. Zum Ende März verwaltete das Unternehmen insgesamt 5,82 Millionen Mobilfunk-Kunden. "Netto" entspricht diese Zahl eine Steigerung von insgesamt 120.000 freigeschalteten SIM-Karten, davon waren allerdings 80.000 SIM-Karten aus Prepaid-Verträgen und nur 40.000 SIM-Karten aus Laufzeitverträgen.


Beitrag aus der Rubrik Provider News



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