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EU - Mobilfunk-Gespräche sollen günstiger werden



EU - Mobilfunk-Gespräche sollen günstiger werdenAus einem Artikel des Fach-Portals für Telekommunikation, teltarif (Link: http://www.teltarif.de/arch/2008/kw19/s29883.html) geht hervor, dass die EU-Kommission auf Sicht (das heißt bis zum Jahre 2012) die Terminierungsentgelte -europaweit- auf ein Niveau von maximal ein bis zwei Cent/Minute absenken möchte. Terminierungsentgelte sind quasi "Nutzungsgebühren" die von Mobilfunk-Netzbetreiber an andere Mobilfunk-Netzbetreiber zu zahlen haben, wenn Mobilfunkkunden eines Netzbetreibers das Mobilfunknetz eines anderen Netzbetreibers nutzt. In vielen Ländern müssen sich die Mobilfunk-Netzbetreiber die zu fordernden Terminierungsentgelte genehmigen lassen; in Deutschland ist dafür die Bundesnetzagentur zuständig.

Bisher sind die Terminierungsentgelte wesentlich höher als die Entgelte, die die EU-Kommission auf der Agenda hat. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kommission schon angekündigt, voraussichtlich zum Juni dieses Jahres eine Empfehlung für neue Terminierungsentgelte auszusprechen. Diese Empfehlung könne bereits im September oder Oktober dieses Jahres greifen, so teltarif in seinem Artikel.

Mobilfunk-Prepaid: Community-Gespräche schon ab 3 Cent/Minute!Mit der Empfehlung wird den nationalen Regulierungsbehörden eine klare Leitlinie an die Hand gegeben, wie die Terminierungsentgelte für die Festnetz- und Mobilfunknetze zukünftig zu regulieren sind. Die ausgegebenen Leitlinien werden dabei auch relevante Kosten berücksichtigen, die bei der Höhe der jeweiligen Entgelte mit eingerechnet werden. Die Leitlinien sollen außerdem auch als rechtliche Orientierungshilfe dienen, um mittel- und langfristig über das Verhältnis der Zustellungsentgelte zwischen Mobilfunk- und Festnetz entscheiden zu können.

Die Terminierungsentgelte stellen für die Mobilfunk-Netzbetreiber mit die wichtigste Einnahmequelle dar. Die Höhe dieser Weiterleitungsgebühren variieren allerdings von Land zu Land sehr stark, obwohl man bereits seit fünf Jahren versucht, die Entgelte anzugleichen und diese teilweise bereits erheblich gesunken sind. In Deutschland dürfen beispielsweise die inländischen Mobilfunk-Netzbetreiber E-Plus und O2-Germany 8,8 Cent/Minute und die Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone 7,92 Cent/Minute für die Durchleitung der Gespräche verlangen. Der höhere Preis bei den kleineren Netzbetreibern wird mit den erhöhen Mehraufwendungen für die Betreuung und Instandhaltung der E-Netze begründet.


Beitrag aus der Rubrik Sonstige Meldungen



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