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Bahn und Deutsche Bank geben Arcor-Anteile an Vodafone ab



Bahn und Deutsche Bank geben Arcor-Anteile an Vodafone abAus einer Vodafone-Unternehmensmitteilung heißt es, man habe sich sowohl mit der Deutschen Bahn AG als auch mit der Deutschen Bank auf die Übernahme der dort gehaltenen Arcor-Aktien (Link: http://www.dsltarife.net/news/4666.html) geeinigt. Bis dato waren die Deutsche Bahn AG noch mit 18,2 Prozent und die Deutsche Bank noch mit 8,2 Prozent an Arcor beteiligt. Die restlichen Aktien befanden sich bereits vorher in Vodafone-Besitz. Mit der Übernahme der restlichen Anteile, für die insgesamt 474 Millionen Euro gezahlt werden, ist Vodafone nun die alleinige Eigentümerin der Festnetztochter.

Schon seit gut zwei Jahren fordern die Vodafone-Investoren eine Abkehr der bisherigen Strategie "Mobilfunk", hin zum Mischkonzern aus Mobilfunk und Festnetz. Bei der Bekanntgabe des Deals meinte Vodafone-Chef Friedrich Joussen, durch den Rückkauf entsteht ein neuer wirtschaftlich starker Kommunikationskonzern mit Mobilfunk, Festnetz, Datendiensten und Breitband-Internet. Als Komplett-Anbieter sei Vodafone Deutschland nun bestens für die fortschreitende Konsolidierung am deutschen Markt aufgestellt.

Hier finden Sie DSL-und VoIP-Komplett-Pakete im VergleichDurch die Komplett-Übernahme der Festnetztochter sollen vor allem die Kosten reduziert werden. Bereits vor Übernahme der Minderheitsanteile habe man bestimmte Bereiche beider Konzerne zusammengelegt. Außerdem habe Vodafone schon Teile der Arcor-Kundenbetreuung übernommen. Die Marke "Arcor" an sich, soll mittelfristig aber zunächst fortbestehen. Kündigungen aufgrund der Zusammenlegung bestimmter Betriebsteile sind nicht zu erwarten; frei werdende Arbeitnehmer könnten andere Tätigkeiten übernehmen.

Joussen ging in seiner Mitteilung auch auf die kürzlich veröffentlichte Analyse des Beratungsunternehmens "Booz Allen Hamilton (Link: http://www.dsltarife.net/news/4667.html)" ein. Das Unternehmen hatte prophezeit, dass es in den kommenden fünf Jahren zu großen Konsolidierungen im Bereich Telekommunikation kommen wird und dass dann nur maximal drei Großkonzerne überleben könnten.

Wie auch Booz Allen Hamilton ist Joussen der Meinung, dass nur diejenigen Unternehmen überleben werden, die dann einerseits eine bestimmte Größe erreicht haben, andererseits Investitionsmittel verfügen, die notwendig sind, sich um umkämpften Markt weiter behaupten zu können.


Beitrag aus der Rubrik DSL-Tarif Infos



Artikel von http://www.dsltarife.net/
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