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UMTS-iPhone - dicker, dafür mit UMTS/HSDPA und GPS



UMTS-iPhone - dicker, dafür mit UMTS/HSDPA und GPSGestern Abend (europäischer Zeit), hat Apple-Chef Steve Jobs auf dem Entwickler-Event 'WWDC' das neue UMTS-iPhone vorgestellt, dass sich auch 'iPhone 3G' schimpft. Äußerlich hat sich an dem jetzt vorgestellten Gerät wenig verändert. Es ist etwas dicker als die erste Version, hat eine schwarze Rückseite und Knöpfe aus glänzendem Metall. Das Handy misst 115 x 62,1 x 12,3 Millimeter, bei einem Gewicht von 133 Gramm.

Bereits bei der Vorstellung des ersten Gerätes hatte Jobs deutlich gemacht, dass man seinerzeit nur deshalb auf die UMTS-Technologie verzichtet hätte, weil UMTS dem Gerät wesentlich mehr Energie abverlangt als GSM-EDGE. Hierdurch wäre das Gerät durch eine zu dicke Energiezelle viel zu kompakt geworden. Nun kann das Unternehmen aber auf besser optimierte Akkus zurückgreifen und deshalb bietet das Gerät jetzt neben GSM-GPRS und EDGE auch UMTS und HSDPA und sogar GPS.

Im Bereich GSM ist das neue iPhone 3G für 850, 900, 1800 und 1900 MHz optimiert, im Bereich UMTS für 850, 1900 und 2100 MHz. Zusätzlich hat das Gerät einen GPS-Empfänger an Bord. Für Hotspots steht WLAN nach dem Standard 802.11b/g zur Verfügung, für den Datenaustausch Bluetooth.

Schauen Sie doch auch mal nach einem UMTS-Tarif !Von der Leistung her verspricht Apple im GSM-Modus eine Sprechzeit von gut zehn Stunden, im Bereich UMTS immerhin noch fünf Stunden. Der integrierte MP3-Player soll mit einer vollen Akku-Ladung insgesamt 24 Stunden Musik spielen können, Videos laufen maximal sieben Stunden am Stück und die Surfzeit mit UMTS/HSDPA maximal sechs Stunden.

Das iPhone 3G soll weltweit am 11. Juli 2008 auf den Markt kommen, und zwar derzeit in insgesamt 22 Ländern. In den USA hat der bisherige Partner AT&T auch weiterhin die Exklusivvermarktung, in Deutschland ebenso die Telekom-Tochter T-Mobile. In anderen Ländern gibt es teilweise zwei oder sogar drei Anbieter.

Im Gegensatz zur ersten iPhone-Version sollen die Apple-Vertriebspartner in der Preisgestaltung ihrer Geräte mehr Spielraum bekommen. Während Apple ihren Exklusivvermarktern zunächst einen festen Kundenendpreis für die Geräte abverlangte, soll es nun auch subventionierte Geräte geben dürfen. Apple erhofft sich dadurch eine höhere Akzeptanz bei den Kunden, denn Endpreise von 599, 499 und auch 399 Euro hatten viele Kunden dann doch davon abgehalten, sich für das iPhone zu entscheiden. Allerdings: Apple hat immerhin rund sechs Millionen iPhones innerhalb eines Jahres verkauft.

Auch in Deutschland ist das iPhone 3G ab dem 11. Juli 2008 zu haben. Weitere Informationen, wie beispielsweise die Preisgestaltung für subventionierte Endgeräte oder auch die Preise für UMTS-Tarife, waren von der T-Mobile noch nicht zu erfahren.


Beitrag aus der Rubrik Handy Modelle



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