Artikel drucken17.03.2006 |
12,3 Milliarden Euro - Vodafone Japan an Softbank verkauft |
In einer gemeinsamen Presseerklärung gaben der britische Mobilfunk-Anbieter Vodafone und der japanische Internet-Anbieter Softbank (Link: http://www.softbank.co.jp/) bekannt, dass Softbank die japanische Vodafone-Tochter, Vodafone KK (Link: http://www.vodafone.jp/), für umgerechnet 12,3 Milliarden Euro übernehmen wird. Vodafone hatte sich zu diesem Schritt gezwungen gesehen, nachdem die Vodafone-Tochter unter dem japanischen Preiskampf im Bereich Mobilfunk stark gelitten hat. Mit Zahlung des Kaufpreises wird die Softbank dann rund 97,7 Prozent der Anteile übernommen haben. Die japanische Softbank wird den größten Teil des Kaufpreises in bar bezahlen. Wie es heißt, gehen von den 8,9 Milliarden britischen Pfund rund 6,8 Millionen Pfund bar durch die Kassen, die restliche Summe wird über Aktien-Anteile an eine Softbank-Tochter vergütet. Hierbei steht Vodafone frei, diesen Anteil später zu verkaufen. Laut Vodafone-Ankündigung sollen von den Bar-Einnahmen etwa sechs Milliarden Pfund an die Aktionäre ausgezahlt werden. Auch mit einer Handy-Flat bleiben die Kosten überschaubar!Die Vodafone KK ist mit derzeit 15,1 Millionen Kunden das drittgrößte Mobilfunk-Unternehmen in Japan. Auf Nummer EINS steht das Unternehmen NTT DoCoMo mit 50,7 Millionen Kunden, gefolgt von KDDI mit 25 Millionen Kunden. Die Softbank-Aquisitation ist einer der bisher teuersten Unternehmensübernahmen in Japan. Die Venture-Capital-Company Softbank ist im japanischen Telekommunikationsmarkt schon seit geraumer Zeit aktiv, vor allem im Festnetz mit Breitband-Zugängen. Beitrag aus der Rubrik Handy Tarife Artikel von http://www.dsltarife.net/
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