o2 DSL Komplett nun mit kurzer Mindestlaufzeit im Vergleich zur Konkurrenz (Teil 1)

Bild: o2Das Online-Magazin teltarif.de testete die neue Flexibilität in den DSL-Verträgen des Münchener Unternehmens o2. Ähnlich wie bei den Wettbewerbern congstar und HanseNet (Alice) ist es Kunden seit heute möglich, ihre Verträge mit einer Mindestvertragslaufzeit von einem Monat zu wählen. Somit ist ein schneller Wechsel in attraktivere Verträge möglich, auf der anderen Seite fallen für sie die Neukunden-Boni des Anbieters weg. Zum Teil müssen so einmalige Einrichtungsgebühren und der volle Monatspreis ab Bestellung bzw. der Freischaltung gezahlt werden.
Regio-Zuschläge, Einrichtungsgebühren, aber preiswerte Router
Wie einleitend schon erwähnt, fallen die Rabatte und Bonus-Dienstleistungen für Neukunden mit kurzer Laufzeit weg. Auch bezahlen muss der Kunde ab dem ersten Tag. Freimonate gibt es also nicht, ebenso wie die Ersparnis der Einrichtungsgebühren. Der Monatsgrundpreis ist abhängig vom Wohnort des Kunden. Wohnt er in Bereichen, in denen o2 sein eigenes Netz nutzen kann, zahlt er 25 Euro pro Monat für das DSL Komplettpaket Flex.
Muss der Netzbetreiber Leitungen der Deutschen Telekom mitbenutzen und folglich dafür auch zahlen, fallen 30 Euro pro Monat für das selbe Paket an. Immerhin kann der Nutzer sich die Einrichtungsgebühr von 49 Euro bis zum 1. Februar sparen. Diejenigen, die sich also für einen Vertrag mit kurzer Laufzeit entscheiden, sollten bedenken, dass sie, abgesehen von temporären Angeboten, sowohl Einrichtungsgebühren und auch Monatsgrundgebühren ab dem ersten Monat zahlen müssen. Immerhin sind die Preise für die VoIP-fähige Hardware dieselben wie bei dem Abschluss eines Vertrages mir einer Laufzeit von 24 Monaten. Der Classic-Router kostet für Neukunden 9,95 Euro, der Premium-Router 39,94 Euro. Eine Fritzbox Fon Wlan 7270 schlägt mit 109,94 Euro zu Buche. Alle Preise sind inklusive der Versandkosten.
Der NGN-Telefonie stehen viele Tarif-Optionen zur Seite
In dem DSL Komplettpaket der Münchener ist ein DSL-2000-Anschluss mit bis zu 192 k/Bits Upstream-Geschwindigkeit und einer NGN-Telefonleitung inbegriffen. Für beide gelten Flatrate-Konditionen. Der Telefonanschluss beinhaltet zwei Leitungen mit vier Rufnummern. Die Telefongespräche in deutsche Mobilfunknetze kosten 19 Cent pro Minute. Einige der anfallenden Gebühren kann der Kunde je nach Telefonverhalten mit den zugehörigen Tarif-Optionen kompensieren.
Die Family&Office Flatrate gilt für Gespräche zwischen o2-DSL-Festnetzanschlüssen untereinander, zwischen o2-DSL-Festnetzanschlüssen und o2-Mobilfunkanschlüssen desselben Vertragskunden sowie zwischen Anschlüssen, die unter einer o2-Vertragsnummer gebündelt sind. Diese Option kostet, als Festpreis, 2 Euro pro Monat. Eine Flatrate für Gespräche in das gesamte Mobilfunknetz von o2 erhält der Kunde für 3 Euro im Monat. Mit zusätzlichen 4 bzw. 15 Euro pro Monat kann der Nutzer mit Flatrate-Konditionen ins Ausland telefonieren. Für 2 Euro im Monat erhöht sich die Upload-Rate auf bis zu 1 MBit/s. Einen anderen Weg kann der Kunde mit den etwas teureren Verträgen Plus (DSL 6000) und Premium (DSL 16000) gehen. Der monatliche Grundpreis beträgt hier 30 bzw. 35 Euro. Der deutliche Vorteil dieser Tarife: In ihnen sind bereits viele der Tarif-Optionen, die sonst alternativ dazu gebucht werden müssten, mit inbegriffen.
Im zweiten Teil unseres Vergleichs lesen Sie, warum o2 in puncto Hardware aus der Masse hervorsticht.











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